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Petzow bleibt Kandidat fürs nächste Treffen

Pleinair Petzow bleibt Kandidat fürs nächste Treffen

Der Kurator der Stadtgalerie Kunst-Geschoss in Werder, Frank W. Weber, hat das internationale Pleinair in Petzow organisert, das nun vorüber ist. Am Wochenende ging es, wie gewohnt, mit einer Ausstellung zu Ende, die die vor Ort gefertigten Bilder der Künstler zeigen. Der Kurator zieht Bilanz zum Künstleraufenthalt.

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Frank W. Weber zieht Bilanz zum Künstlertreffen.

Quelle: Edith Mende

Petzow. Das internationale Pleinair ist vorüber. Der Kurator der Stadtgalerie, Frank W. Weber, zieht Bilanz.

War das dritte Pleinair der Stadt Werder im Umfeld der Feierlichkeiten zum Stadtjubiläum ein besonderes?

Jedes unserer Pleinairs war auf seine Art besonders. In diesem Jahr haben wir den Teilnehmerkreis erweitern können. Ursprünglich war an ein Arbeitstreffen mit Künstlern aus Werders Partnerstädten gedacht worden. Da aus Dänemark und Südkorea niemand kommen konnte oder wollte, luden wir zwei spanische und eine russische Kollegin ein. Alle haben sich hier sehr wohlgefühlt, nicht nur viel in der Natur gemalt, sondern fanden trotz sprachlicher Hemmnisse schnell zu einem herzlichen Miteinander. Dass Elena Ilyankova aus Krasnojarsk dabei sein konnte, ist eine Folge der Studienreise, die Werderaner Künstler vor drei Jahren in die sibirische Großstadt unternahmen. Mit ihrem Besuch halten wir den Kontakt dorthin lebendig, was uns in Zeiten nicht ganz problemloser deutsch-russischer Beziehungen wichtig ist.

Erstmals fand das Pleinair im Ortsteil Petzow statt. Eine Option für 2020?

Das kann ich noch nicht sagen. Das Inselparadies, das ja eigentlich für Kinder und Jugendliche gedacht ist, bot uns wirklich gute Bedingungen zum Wohnen und Arbeiten. Sein Chef Gunter Schinke unterstützte uns, wo er konnte und würde uns in vier Jahren gerne wieder empfangen. Auch die Künstler waren begeistert von diesem wunderbaren Fleckchen Petzow mit seiner wasserreichen Natur und seinen geschichtsträchtigen Bauwerken. Da spürt man, dass man in einem Teil der Potsdamer Kulturlandschaft weilt. Die Abschlussausstellung am Samstag zeigte, dass der Aufenthalt hier höchst anregend war. Eine Vielzahl ausgezeichneter Bilder war das Ergebnis. Insofern wäre Petzow durchaus ein Kandidat für das nächste Pleinair. Aber rund um Werder gibt es noch mehr schöne Ecken ...

Jeder Teilnehmer lässt eine Arbeit hier. Kann man den Fundus einmal in einer Ausstellung der Galerie sehen?

Ja, im kommenden Jahr wird unsere Stadtgalerie Kunstgeschoss im Schützenhaus zehn Jahre alt. Das ist ein guter Anlass, einmal zu zeigen, welche künstlerisch hochwertigen Schätze wir zusammengetragen haben. Davon abgesehen sollte deutlich werden, dass die Investition der Stadt in die Galerie sich auch materiell gelohnt hat. Nehmen wir beispielsweise dieses Pleinair, übertreffen die hier verbleibenden Kunstwerke den Fördermittelanteil der Stadt deutlich an Wert.

Von Edith Mende

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