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Pfarrer Joachim Klingebiel ist gestorben

Werder Pfarrer Joachim Klingebiel ist gestorben

Joachim Klingebiel hat tiefe Spuren in Werder hinterlassen. Mehr als 30 Jahre war er der Pfarrer an der katholischen Kirche Maria Meeresstern. Am vorigen Montag ist er im Alter von 90 Jahren gestorben. Am Samstag wird er nach einem Requiem in Werder beerdigt.

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Die Kirche Maria Meeresstern auf der Insel in Werder Havel.

Quelle: MAZ/Archiv

Werder. Der ehemalige Pfarrer Joachim Klingebiel ist am 5. Februar im Alter von 90 Jahren in Berlin-Grunewald gestorben. Bis zu seiner Pensionierung 1998 war er 32 Jahre lang Pfarrer der katholischen Kirche Maria Meeresstern in Werder. Dort findet am Sonnabend, 17. Februar, um 10 Uhr das Requiem statt. Anschließend wird sein Sarg zum Friedhof auf der Insel bei der Heilig-Geist-Kirche gebracht, wo er gegen 12 Uhr beerdigt wird.

Joachim Klingebiel wurde am 27. August 1928 in Stettin geboren und im Juli 1953 geweiht. 1962 ist ihm der Pfarrer-Titel verliehen worden. Zwei Jahre später trat er sein erstes Amt in dieser Funktion in Potsdam-Bornstedt an. 1966 wechselte er dann nach Werder. Zwischen 1983 und 1989 war er zusätzlich als Pfarradministrator der katholischen Kirche Rosenkranzkönigin Ketzin tätig.

1998 trat Joachim Klingebiel in den Ruhestand, den er zunächst im Erzbistum Fulda, dann in Angermünde und ab 2007 wieder in Werder verbrachte. Er stiftete im Jahr 2003 das Altarkreuz der Maria Meeresstern, das ein Werk des Tiroler Schnitzers Alois Steger ist. Am 13. Juli 1998 trug er sich in das Goldene Buch der Stadt Werder ein. In dem entsprechenden Beschluss der Stadtverordneten ist nachzulesen, dass Joachim Klingebiel unter anderem besondere Verdienste bei der Restaurierung des Gotteshauses erbracht hat. „Er gehört zu den Männern, deren unauffälliges, aber nachhaltiges Wirken für immer fester Bestandteil in der Entwicklung des Zusammenlebens Werderaner Bürger sein wird“, heißt es in einem Artikel des Generalanzeigers aus dem Jahr 1993. Sein letztes Lebensjahr verbrachte Joachim Klingebiel im Karl-Steeb-Heim, wo er auch verstarb.

Von Luise Fröhlich

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