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Plan fürs Bürgerzentrum muss bis 2017 stehen

Borkwalde Plan fürs Bürgerzentrum muss bis 2017 stehen

Die Einwohner von Borkwalde warten schon ungeduldig auf das Bürgerzentrum. Jetzt haben sich drei Büros vorgestellt, die gern den Planungsauftrag haben wollen. Eine Entscheidung steht noch aus und bis zur Grundsteinlegung für das 850.000-Euro-Vorhaben wird es wohl noch zwei Jahre dauern.

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In der (neuen) Ortsmitte soll das Gemeindezentrum entstehen.

Quelle: Uminski

Borkwalde. Die ersten Kontakte sind geknüpft. Acht Architektenbüros waren von der Gemeindevertretung aufgefordert worden, ihre Honorarangebote für die Planung des Bürgerzentrums in der Waldgemeinde abzugeben. Drei Büros, die das gern tun wollen, stellten sich vor kurzem in der Sitzung des Ortsentwicklungsausschusses vor.

Denn die gerade mal etwa mehr als 80 Jahre alte Waldgemeinde hat weder ein angemessenes Einkaufszentrum noch eine Versammlungsstätte. Dabei hat sich in den vergangenen Jahren die Zahl der Einwohner von 400 auf 1500 erhöht und die Nachfrage nach entsprechenden Einrichtungen ist mehr als einmal bekundet worden. Das nun in Rede stehende Domizil soll aus vier Modulen bestehen, die unabhängig voneinander gebaut werden können.

Die Büros setzen selbst 11 000 bis 35 000 Euro für ihre Arbeit an. Michaela Rast aus Golzow zweifelt allerdings an der Kalkulation der Kommune. „Sie planen mit Baukosten 770 Euro je Quadratmeter. Das ist unrealistisch“, sagte sie. Selbst habe die Planerin ein ähnliches Vorhaben in Brandenburg an der Havel begleitet. Die Beträge seien doppelt so hoch gewesen.

Anne Maske ist als Architektin auf Kulturräume wie Kinos oder Museen spezialisiert. Wahrscheinlich fiel der Berlinerin deshalb das Fehlen eines Foyers in den Entwurfsskizzen auf. Interesse an dem Bau hat ferner das Büro S&P Sahlmann aus Potsdam, das allein in der Landeshauptstadt 35 Mitarbeiter, darunter 12 Architekten beschäftigt.

Es will mit der Einheimischen Anne Pasternak zusammenarbeiten, die schon erste Entwürfe für das Zentrum zur Papier gebracht hat. Allerdings kam aus der Landeshauptstadt die teuerste Offerte .

Welches Büro den Zuschlag erhalten soll, ist noch nicht entschieden worden. „Wir wollten erste Kontakte knüpfen und die handelnden Personen kennen lernen“, erläuterte Ausschussvorsitzende Monika Augele den Abgeordneten in der jüngsten Gemeindevertretersitzung. Dabei ließ sie durchblicken, dass man zwischen Anne Maske und S & P Sahlmann schwanke, da die Architektin aus Golzow zeitlich nicht so flexibel sei wie die beiden größeren Büros.

Die Gemeinde Borkwalde hat in ihrem Haushalt für dieses Jahr 50 000 Euro für die Planung bereit gestellt. Nächstes Jahr sollen dann 250 000 zur Verfügung stehen. Dabei wird jedoch auf eine Förderung aus dem Leader-Programm der Europäischen Union gehofft. Im März kommenden Jahres muss der Antrag gestellt werden. Bis dahin sollten die Pläne, vor allem die Kostenschätzung, eine gewisse Beschlussreife erlangt haben.

Bisher wurden Baukosten von insgesamt 850 000 Euro veranschlagt. Da eine Bearbeitung und Bewilligung der Förderanträge bis zu einem ganzen Jahr dauern kann, ist wohl eine Grundsteinlegung erst für das übernächste Jahr 2018 realistisch.

Von Andreas Koska

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