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Planepokal: Bahnrekord war in Gefahr

Neschholz Planepokal: Bahnrekord war in Gefahr

Beim traditionsreichen Planepokal-Wettbewerb im Löschangriff hat der Bahnrekord gewackelt. Er wurde minimal verpasst. Die 33. Auflage des Kräftemessens der Feuerwehren war top besetzt, weil viele Mannschaften nochmals für die Welttitelkämpfe im Juli testen wollen. Da waren die Einheimischen über dritte Plätze ehrlich froh.

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Auf Platz drei neben starker Konkurrenz: die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Neschholz beim 333. Planepokallauf

Quelle: Frank Schmoll

Neschholz. Der Planepokallauf im Löschangriff scheint für die Männer aus Klein Radden eine besondere Motivation zu bieten. Sie konnten bereits zum fünften Mal in Folge den Sieg erringen. Dabei mussten sie sich gegen eine starke Konkurrenz durchsetzen. Den direkten Vergleich gegen das Team Märkisch Oderland gewannen sie deutlich.

Die 33. Auflage der Traditionsveranstaltung am vergangenen Wochenende war freilich gut besetzt. Denn in drei Wochen stehen die Welttitelkämpfe in Villach/Österreich auf dem Kalender, weshalb nochmals gern unter Wettkampfbedingungen getestet wird, damit jeder Handgriff automatisch sitzt.

Die teilweise böigen Winde schienen zwar keine überragenden Zeiten zu ermöglichen. Trotzdem wackelte der vom Dauersieger 2015 aufgestellte Bahnrekord (20,78 Sekunden) gewaltig. Im zweiten Lauf war nämlich der erste Zielbehälter bereits nach 20,29 Sekunden – und somit schneller – gefüllt. Für den zweiten Behälter wurden 21,15 Sekunden benötigt. Nur etwas zuviel. Platz zwei ging dann nicht unerwartet an den Deutschen Vizemeister, welcher mit 21,89 Sekunden den Raddenern dicht auf den Fersen waren. Die Hausherren freuten sich bei der Konkurrenz ehrlich über Platz drei. Sie benötigten 22,08 Sekunden für ihren Lauf und konnten damit das Debakel des Bad Belziger Stadtausscheides wieder ein wenig vergessen machen.

Die Frauenwertung entschied Groß Lübbenau erneut für sich. Sie überflügelten die Vorjahressiegerinnen aus Gehren im zweiten Lauf. Mit 26,20 Sekunden hielten sie Gehren auf Abstand. Der Gesamtsieg in der Brandenburg-Cup Wertung ist ihnen kaum noch zu nehmen. Der dritte Platz war hart umkämpft. Schwanebeck konnte sich mit 29,21 Sekunden durchsetzen. Schlepzig (29,65 Sekunden) und Neschholz (29,84 Sekunden) waren dicht dahinter.

Der Wettbewerb war erneut eine rundum gelungene Veranstaltung. Als Ehrengäste konnte die ehemalige Bürgermeisterin Hannelore Klabunde-Quast, die ehemalige Ordnungsamtsleiterin Brigitte Radon sowie der Bad Belziger Bürgermeister Roland Leisegang (parteilos) begrüßt werden.

Nach Abschluss des Wettbewerbs wurde noch bis nach Mitternacht gefeiert und des Öfteren war „Gut Schlauch“ zu vernehmen – unter anderem verbunden mit guten Wünsche für den internationalen Vergleich.

Von Frank Schmoll

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