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Planung für Bundesstraße 2 abgeschlossen

Ausbau Ortsdurchfahrt Treuenbrietzen Planung für Bundesstraße 2 abgeschlossen

Die Planung für den Ausbau eines Teilstückes der Bundesstraße 2 in Treuenbrietzen ist abgeschlossen. Doch ob die Bagger wie geplant im nächsten Jahr auch anrollen, ist noch nicht sicher. Denn der Landesbetrieb Straßenwesen hat in Treuenbrietzen noch weitere Projekte.

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Für den Ausbau des Berliner Platzes neben der Bundesstraße 2 muss die Stadt Treuenbrietzen zahlen.

Quelle: Thomas Wachs

Treuenbrietzen . Grünes Licht gibt es jetzt für den Ausbau eines Teilstückes der Bundesstraße 2 in Treuenbrietzen. In der Sitzung des Ausschusses für Stadt- und Ortsteilentwicklung billigten die Abgeordneten jetzt die seit einem Jahr diskutierte und nun abschließend vorgelegte Ausbauvariante. Sie sieht zwischen dem Ortseingang aus Richtung Potsdam und der Nieplitzbrücke am Gymnasium eine Komplettsanierung von Fahrbahn und Nebenbereichen vor. Auch Regenentwässerung und Abwasseranlagen werden erneuert.

Mittelinseln nehmen Tempo raus

Am Gymnasium ist eine schmale und am Berliner Platz eine breite Mittelinsel geplant. Sie sollen helfen das Tempo von Kraftfahrzeugen zu reduzieren.

Schutzstreifen für Radfahrer, wie hier in Brück-Gömnigk,  dürfen auch von Kraftfahrzeugen überrollt werden

Schutzstreifen für Radfahrer, wie hier in Brück-Gömnigk, dürfen auch von Kraftfahrzeugen überrollt werden.

Quelle: Thomas Wachs

Statt eines Radweges sind auf der gesamten Ausbaustrecke beidseits 1,50 Meter breite Schutzstreifen für Radler auf der Fahrbahn vorgesehen, die auch von Kraftfahrzeugen überfahren werden dürfen. Die Fahrbahn daneben wird je Richtung 2,50 Meter oder drei Meter breit sein. Die Gehwege sind mit Breiten von 1,50 und 1,75 Meter vorgesehen. Zudem gibt es künftig zum Teil Grünstreifen mit Bäumen.

Baubeginn noch nicht festgelegt

Wenn in der Novembersitzung der Stadtverordneten alle Verträge zwischen der Kommune und dem Landesbetrieb gebilligt werden, könnten nächstes Jahr wie angekündigt die Bagger anrollen. Das sagte Roland Beeg vom Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg (LSB) am Montagabend. Geplant ist eine Bauzeit von zirka einem Jahr bei halbseitiger Sperrung. Womöglich gibt es aber auch noch eine Verschiebung im Terminplan. Denn der LSB will nächstes Jahr auch die Belziger Straße an der B 2 samt Friedhofskurve sowie die Nieplitzbrücke an der Schlalacher Straße sanieren lassen. „Wir könne die Stadt ja nicht komplett tot legen“, so Beeg.

Anlieger und Kommune müssen zahlen

Für das Projekt an der B2 stünden rund 1,5 Millionen Euro bereit, sagte der LSB-Planer. Die Stadt Treuenbrietzen müsste laut der nochmals überarbeiteten Planung 420.000 Euro für die Gestaltung der Nebenbereiche mit Gehwegen, neuen LED-Leuchten und Grünbereichen sowie für die Sanierung des Berliner Platzes aufbringen. Für die Nebenanlagen sind auch Anliegerbeiträge fällig. Eine Anwohnerversammlung ist geplant. Laut Bauamtsleiter Christoph Höhne sollen Fördertöpfe genutzt werden und eigenes Material am Berliner Platz verbaut werden, um kommunale Kosten zu reduzieren. Die Planungskosten für die Platzgestaltung wurden vom Land mit getragen.

Von Thomas Wachs

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