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Plattenbauviertel behält seinen Namen

Brück Plattenbauviertel behält seinen Namen

Brück-Ausbau wird wohl seinen Namen behalten. Den Wünschen der Investoren folgend, sollte das Plattenbauviertel umgetauft werden. In der vergangenen Woche endete ein entsprechender Wettbewerb, bei dem Vorschläge eingereicht werden konnten. Über das Ergebnis gibt der amtierende Amtsdirektor Lars Nissen Auskunft.

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Lars Nissen

Quelle: Andreas Koska

Brück. Brück-Ausbau bleibt Brück-Ausbau. Nach Einschätzung des Amtes Brück und der Stadtverordneten wünschen die Bewohner des Stadtteils keine Umbenennung. Den Eigentümern der Wohnblöcke an der Beelitzer Straße bleibt es überlassen, ihrer Siedlung Namen zu geben. Die Anschrift Beelitzer Straße gilt weiter. Das ist das Ergebnis eines Wettbewerbes. Darüber gibt der amtierende Amtsdirektor Lars Nissen Auskunft.

Wie ist es überhaupt zu dem Wettbewerb gekommen?

Die neuen Eigentümer der Wohnblöcke in der Beelitzer Straße hatten einen Antrag auf Umbenennung des Gemeindeteils Brück-Ausbau gestellt. Sie beabsichtigen eine Neugestaltung der Häuser und des Areals. Dabei schien ihnen das Wort „Ausbau“ als unpassend. Sie brachten die Vorschläge „Neubrück“ und „Am Schlossbusch“ gleich mit ein.

Wie viele andere Vorschläge sind nun noch dazugekommen?

Die Resonanz auf unsere Ausschreibung war nicht so groß wie wir eigentlich erhofft hatten. Insgesamt sind sechs Vorschläge eingegangen: Neben den oben genannten waren es „Brück-Vorwerk“, „Brück-Schlossbusch“ „Brück-Am Zollhaus“ und „Brück-Zollhaussiedlung“. Die beiden letzten Namen wurden von acht Stadtverordneten favorisiert. Bei den anderen handelt es sich um Einzelvorschläge beziehungsweise Vorschläge der Eigentümer der Siedlung in der Beelitzer Straße.

Was sagen die Bewohner zur Namenänderung?

Im Gespräch äußerten sie sich kritisch zu dem Vorhaben. Die Anwohner identifizieren sich mit „Brück-Ausbau“. Das hat auch der Vorsitzende des Tourismusvereins, Achim Liesecke, in der Stadtverordnetenversammlung betont. Er betreibt die Pension „Am Schlossbusch“ in Brück-Ausbau. Nach Aussagen des Stadtverordneten Lothar Koch (SPD) wurde das Thema in den Vereinen und Gruppierungen diskutiert und er sei dabei auf niemanden getroffen, der für die Umbenennung wäre.

Vielleicht wollen die Bürger keinen bürokratischen Aufwand.

Die Folgen sind überschaubar, weil sich an der Adresse nichts für die Anwohner ändert. Lediglich die Hauptsatzung der Stadt Brück wäre zu ändern.

Wie ist das weitere Vorgehen und wer muss letztendlich über die Namensänderung entscheiden?

Die Stadtverordneten haben die Änderung abgelehnt. Sie sind somit der Empfehlung der Verwaltung gefolgt. Allerdings mit dem Hinweis, dass ja nicht der gesamte Gemeindeteil umbenannt werden muss. Die Eigentümer könnten von sich aus der Siedlung einen neuen Namen geben. Dabei wurde auf das Neubaugebiet „Gänsematen“ verwiesen. Auch hier gab der Investor den Namen.


Von Andreas Koska

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