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Politk und Verwaltung starten Schlagloch-Marathon

Borkwalde Politk und Verwaltung starten Schlagloch-Marathon

Die Gemeindevertretung Borkwalde hat sich und die Mitarbeiter des Amtes Brück zu regelmäßigen Ortsrundgängen verpflichtet. Hauptsächlich soll – zweimal pro Jahr – der Zustand des Straßen- und Wegenetzes vor Augen geführt werden. Es ist nicht weniger als 42 Kilometer lang und überwiegend schlecht.

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Der Straßenzustand in Borkwalde wird vom Amt Brück und den Gemeindevertretern jetzt regelmäßig unter die Lupe genommen.

Quelle: Andreas Trunschke

Borkwalde. Lange Spaziergänge stehen den Borkwalder Abgeordneten und den Mitarbeitern der Amtsverwaltung Brück bevor. Die Gemeindevertretung hat jetzt auf Antrag der „Linken“ beschlossen, zweimal im Jahr den Ort zu begehen.

Damit werden sie sich – zumindest rechnerisch – auf eine Marathondistanz begeben, denn Borkwalde hat ein Straßennetz von 42 Kilometern Länge. Das muss abschnitts- und buchstäblich schrittweise in Angriff genommen werden,

Marko Köhler empfand den Vorschlag als eine im Grunde gute Idee. Jedoch wollte sich der Amtsdirektor nicht persönlich zu den Begehungen verpflichten lassen. „Dass ein Mitarbeiter der Bauverwaltung dabei sein wird, geht klar. Ob ich selbst vor Ort sein kann, lässt sich nicht versprechen“, sagte der Verwaltungschef in der jüngsten Sitzung. Deshalb wurde der Beschluss in dem Sinne verändert und flexibler formuliert.

Das Ziel der Rundgänge wurde von der antragsstellenden Fraktion indes ausführlich beschrieben. So soll vor Ort der Zustand der Straßen und Wege, der öffentlichen Plätze und der weiteren kommunalen Flächen erfasst werden. Daraus ließen sich der Instandsetzungsbedarf erkennen und Maßnahmen für die Herstellung ordnungsgemäßer Zustände ableiten. Die Gemeindevertretung hat ohne Gegenstimme für das Anliegen votiert.

Allerdings dürfte es bei den Spaziergängen nicht um den Zustand der Straßen und Wege gehen. Darüber hinaus sollen insgesamt Ordnung und Sicherheit in der Waldgemeinde betrachtet und gegebenenfalls Verbesserungen in die Wege geleitet werden. Sofern private Eigentümer betroffen seien, solle Kontakt mit ihnen aufgenommen werden. Sie müssten dann für Abhilfe sorgen, was wiederum zu kontrollieren wäre.

„Es hat sich in den zurückliegenden Jahren gezeigt, dass örtliche Probleme vor allem dadurch erkannt wurden, dass eine Inaugenscheinnahme durch die entsprechenden Verantwortlichen vorgenommen wird“, heißt es in der Vorlage von den Linken. Aus deren Reihen kommt nicht zuletzt die Bürgermeisterin Renate Krüger.

Die inzwischen 1500 Einwohner zählende Kommune wächst, weiter. Doch vor allem im alten Ort gibt es nur Buckelpisten, die für Aufregung sorgen. Der Ausbau wird jedoch kontrovers diskutiert. Die Termine der Ortsbegehungen sollen öffentlich bekannt gegeben werden, da eine Beteiligung von Bürgern ausdrücklich gewünscht ist.

Von Andreas Koska

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