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Polizisten nach Festnahme attackiert

Einsatz in Teltow Polizisten nach Festnahme attackiert

Zwei bewaffnete Männer sorgten in der Nacht von Donnerstag auf Freitag für einen Polizeieinsatz in Teltow (Potsdam-Mittelmark). Polizisten stoppten den Nachtspaziergang der beiden Bewaffneten, stießen dabei jedoch auf erheblichen Widerstand – nicht nur von den zwei Festgenommenen.

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Quelle: dpa

Teltow. Um kurz vor Mitternacht wurde die Polizei darüber informiert, dass auf der Gonfrevillstraße in Teltow (Potsdam-Mittelmark), Nähe Ahlener Platz, zwei Männer mit pistolenähnlichen Gegenständen gesehen wurden.

Mehrere Polizisten machten sich auf den Weg. Tatsächlich trafen die Beamten dort auf zwei Männer, auf die die Beschreibung passte. Die beiden Unbekannten nahmen jedoch Reißaus. Weit kamen sie nicht. Die Polizisten konnten die Flüchtigen (28 und 32 Jahre alt) stoppen. Trotz „erheblichen Widerstands“, der „mittels einfacher körperlicher Gewalt“ gebrochen wurde, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Verletzt wurde bei der Festnahme jedoch niemand.

In der Nähe des Festnahmeortes fanden die Polizisten schließlich eine Schreckschusspistole und ein Machete. Beide Waffen wurden sichergestellt.

Randale am Funkwagen

Als die Beamten mit den beiden Festgenommenen zum Streifenwagen kamen, staunten sie nicht schlecht. Ein junger Mann war gerade dabei, die Heckscheibenwischer vom Polizeiauto abzubrechen und gegen das Fahrzeug zu treten. Die Beamten versuchten der Randale Einhalt zu gebieten. Das gestaltete sich schwieriger als gedacht, denn der 19-jährige Randalierer leistete erheblichen Widerstand. Schließlich wurde auch er „mittels einfacher körperlicher Gewalt“ gebändigt. Ihm wurden Handschellen angelegt und er wurde in den Wagen gebracht. Daran konnte auch der Befreiungsversuch eines vierten Mannes nichts ändern. Die Attacke dieses 19-Jährigen verpuffte wirkungslos. Auch er wurde vorläufig festgenommen und in den Polizeigewahrsam gebracht.

Die vier Männer müssen sich nun unter anderem zum Verstoß gegen das Waffengesetz, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie der Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel verantwortlich machen.

Von MAZonline

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