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Potsdam-Mittelmark Postbankfiliale schließt
Lokales Potsdam-Mittelmark Postbankfiliale schließt
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02:18 29.03.2018
Diese Postbankfiliale in der Kleinmachnower Karl-Marx-Straße wird zum 31. Mai geschlossen. Quelle: Konstanze Kobel-Höller
Kleinmachnow

Ihren letzten Öffnungstag hat die Kleinmachnower Postbank-Filiale in der Karl-Marx-Straße 58-60 am 31. Mai dieses Jahres. Dann wird sie für immer geschlossen. „Wie alle Banken beobachtet auch die Postbank, dass sich der Markt sowie das Verhalten unserer Kunden in Zeiten der Digitalisierung verändern“, so Ralf Palm, Pressesprecher der Postbank. Darauf würde sich sein Unternehmen unter anderem dadurch einstellen, dass es unterschiedliche neue Filialformate mit differenzierten Produkt- und Serviceangeboten entwickle. Zudem würde ständig das Filialnetz hinsichtlich seiner Wirtschaftlichkeit und Möglichkeiten zur Optimierung überprüft.

„In diesem Zusammenhang hat die Postbank beschlossen, die Filiale in Kleinmachnow zu schließen“, bestätigt Palm die Entscheidung. Das Angebot an Post- und Paketdienstleistungen bliebe in Kleinmachnow aber auch in Zukunft bestehen. Es werde durch die Deutschen Post an einem neuen Standort sichergestellt, betont er. Hier gelte auch der Grundsatz, dass eine Filiale immer erst geschlossen werde, wenn die neue Filiale eröffnet hat. „Ziel ist ein nahtloser Übergang.“

Dies bestätigt Tina Birke, Pressesprecherin für Brandenburg und Sachsen-Anhalt der Deutschen Post DHL Group: „Ab 1. Juni übernimmt ein Einzelhändler am Zehlendorfer Damm 104a die Postdienstleistungen in sein Hauptgeschäft mit auf.“ In kürzlich freigewordenen Gewerberäumen soll dort ein neues Geschäft entstehen, in dem dann dieses Angebot mit eingerichtet wird. In der Gemeinde Kleinmachnow kann man darüber jedoch noch keine genauere Auskunft geben. Noch liege kein entsprechender Antrag im Gewerbeamt vor, sagt Pressesprecherin Martina Bellack. Auch die anderen Händler am Zehlendorfer Damm 104a wissen bisher nur aus unbestätigten Gerüchten von den Plänen.

Ein neuer Einzelhändler am Zehlendorfer Damm soll ab dem 1. Juni auch Postdienstleistungen in der Gemeinde Kleinmachnow anbieten. Quelle: Konstanze Kobel-Höller

Der neue Postpartner möchte werktags von 9 bis 18 Uhr sowie samstags von 9 bis 16 Uhr Dienstleistungen rund um Briefe und Pakete, Porto, Postident, Prepaid-Handyaufladung, Prio-Service und die Annahme für Rentenservice-Anträge anbieten, so Birke. Postbank-Kunden werden allerdings künftig nach Teltow ins nächste Finanzcenter in der Oderstraße 31-33 fahren müssen. Dort werden auch Beratung für Vorsorge, Versicherungen oder Finanzierungen angeboten. An einem Geldautomaten kann man Bargeld abheben. Ein weiterer Postpartner in Kleinmachnow ist das Geschäft „Tee & Co“ auf dem Rathausmarkt.

Seit 2011 werden von der Deutschen Post keine eigenen Filialen mehr betrieben, sondern ausschließlich in Kooperation mit der Postbank oder Partnern aus dem Einzelhandel. Bundesweit gibt es aktuell 13 200 solcher Standorte. Handelspartner bedienen das Post-Angebot mit ihren eignen Mitarbeitern, die von der Deutschen Post lediglich geschult werden.

Die derzeitige Postbank-Filiale in der Gemeinde Kleinmachnow beschäftigt dagegen sowohl Mitarbeiter der Postbank als auch ausgeliehene Angestellte der Deutschen Post. „Die Deutsche Post ist als Arbeitgeber dieser Mitarbeiter dafür verantwortlich, ihnen nach Beendigung ihres Einsatzes in einer der Filialen der Postbank eine alternative Beschäftigung im Unternehmen anzubieten und das tun wir auch“, erklärt Pressesprecherin Tina Birke.

Von Konstanze Kobel-Höller

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