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Potsdam-Mittelmark auf der Buga

Interview mit Landrat Wolfgang Blasig (SPD) Potsdam-Mittelmark auf der Buga

Potsdam-Mittelmark präsentiert sich heute einen ganzen Nachmittag auf der Buga in Brandenburg an der Havel. Zudem hat der Landkreis während der gesamten Buga-Zeit einen eigenen Pavillon. Landrat Wolfgang Blasig (SPD) verrät, wie er zum spät geläuterten Buga-Fan geworden ist und was man auf der Buga von Potsdam-Mittelmark entdecken kann.

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Potsdam-Mittelmarks Landrat Wolfgang Blasig (SPD).

Quelle: Michael Greulich

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark präsentiert sich heute einen ganzen Nachmittag auf der Buga in Brandenburg an der Havel. Von 13 bis 17 Uhr können sich die Buga-Gäste auf der Packhof-Bühne auch vom musikalischen Können der insgesamt 38 Gemeinden des Landkreises überzeugen. Während des gesamten Zeitraums der Gartenschau wirbt Potsdam-Mittelmark zudem mit einem eigenen Ausstellungspavillon in der Havelstadt.

MAZ: Herr Blasig, sind Sie ein sehr naturverbundener Mensch?
Wolfgang Blasig: Ich bin nicht mit der Fellmütze auf dem Kopf draußen groß geworden, aber ich bin tief verwurzelt in der märkischen Natur. Ich fahre gerne Rad, bewege mich und freue mich an den Jahreszeiten. Ich mag es, wenn richtig Sommer ist oder richtig Winter. Die Buga inspiriert mich auch, weil man dieses Erwachen der Natur und das Zusammenspiel von Natur und Architektur an sehr schönen Plätzen erlebt.

Waren Sie immer schon ein Buga-Fan?
Blasig: Ich bin ein spät geläuterter Buga-Fan geworden. Am Anfang dachte ich, dass sich die fünf Kommunen übernehmen. Mittlerweile denke ich, dass es zwar ein finanzieller Kraftakt war, aber dass es die Kommunen dauerhaft beleben wird.

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark präsentiert sich während der ganzen Buga auf dem Packhof in einem 75 Quadratmeter großen Pavillon. Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit der Buga?
Blasig: Wir präsentieren uns sehr gerne auf der Buga. Das ist auch ein Symbol. Brandenburg an der Havel liegt in der Mitte von Potsdam-Mittelmark. Wir umschlingen die Stadt liebevoll; da ist es nahe liegend, dass wir uns auf der Bundesgartenschau zeigen.

Was kann man während der Buga im Pavillon sehen?
Blasig: Es gibt vier große Rahmenausstellungen, die mehrere Wochen präsent sind. Momentan können die Besucher ein  Natur-Schau-Spiel über  Biosphärenreservate und Naturparke im Land Brandenburg in Augenschein nehmen. Im Juli gibt es dann die Ausstellung zum Thema Wolf aus dem Naturpark Hoher Fläming, der sich eine weitere aus dem Naturpark Nuthe-Nieplitz anschließen wird. Zum Schluss greifen wir das Thema Wasser mit der Exposition des Landesanglerverbandes auf. Unter dem Motto „Von den Havelseen bis zum Hohen Fläming“ gibt es zusätzlich wöchentlich am Dienstag einen Wechsel der Themen, den fast alle Kommunen aus Potsdam-Mittelmark, viele Vereine und Verbände gestalten. Unser Ziel ist, die Besucher auf die Region neugierig zu machen und zum Wiederkommen einzuladen.

Eines der Highlights ist der Hoteltower: ein zweistöckiges mobiles Hotel mit zwei Mini-Zimmern. Warum wird es ausgestellt?
Blasig: Unser Anliegen war, touristische Besonderheiten von Firmen aus dem Landkreis zu präsentieren, zu dem der Hotel-Tower unter anderem zählt. Außerdem bietet sich von seiner Plattform in sechs Metern Höhe ein wunderschöner Rundblick auf das Packhofgelände und ist damit eine zusätzliche Attraktion für die Besucher.

Am Montag ist auf dem Packhof-Gelände ein ganzer Tag mit buntem Bühnenprogramm dem Landkreis Potsdam-Mittelmark gewidmet. Auch der polnische Partnerkreis wird zu Gast sein. Seit wann besteht die Partnerschaft mit Nowy Tomysl?
Blasig: Schön, dass Sie danach fragen. Es ist doch ein großartiger Zufall, dass genau vor 14 Jahren diese Partnerschaft mit einem Vertrag 2001 auf der Buga in Potsdam besiegelt wurde. Seitdem gab es einen regen politischen und kulturellen Austausch mit dem polnischen Partner und viele gegenseitige themenbezogene Arbeitsbesuche.

Zum Schluss noch die obligate Buga-Frage: Was ist Ihre Lieblingsblume?
Blasig: Die Stockrose. Ich bin Zeit meines Lebens im Frühjahr und Herbst an der Ostsee gewesen und der Schönheit der Fischerhäuser mit den Stockrosen kann ich mich nicht entziehen. Die Rose ist ein bisschen widerborstig und entfaltet ihre Schönheit erst auf den zweiten Blick.

Interview: Ildiko Röd

Buga

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