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Radschnellroute von Stahnsdorf nach Potsdam

Alternative für Pendler geplant Radschnellroute von Stahnsdorf nach Potsdam

Gemeinsam mit Potsdam nimmt Stahnsdorf mit dem Projekt „Radschnellroute Stahnsdorf – Potsdam“ am Stadt-Umland-Wettbewerb des Landes Brandenburg teil. Die Direktverbindung soll ein alternatives Angebot für Pendler sein und Lösungen für eine bedarfsgerechte Mobilität, eine stabile Wirtschaftsentwicklung, für Tourismus und mehr Umweltschutz aufzeigen.

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Gemeinsam mit der Stadt Potsdam will die Gemeinde Stahnsdorf eine Radschnellverbindung anlegen. Sie soll Pendlern zwischen beiden Kommunen eine alternative Mobilität bieten.

Quelle: Friedrich Bungert

Stahnsdorf. Gemeinsam mit der Landeshauptstadt Potsdam will die Gemeinde Stahnsdorf mit dem Projekt „Radschnellroute Stahnsdorf – Potsdam“ und dem Ausbau der Radergänzungsroute „Güterfelder Eck – Güterfelde/Potsdamer Straße am Stadt-Umland-Wettbewerb teilnehmen, den das Land Brandenburg im Januar 2015 gestartet hat. Von einer erfolgreichen Teilnahme verspricht sich Stahnsdorf finanzielle Unterstützung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre), dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (Eler) sowie aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF).

Konkrete Förderanträge sowie eine Umsetzung sollen aber erst folgen, wenn die Projekte im Ergebnis des Wettbewerbsverfahrens als förderfähig ausgewählt wurden. Für die Radschnellroute sind derzeit Gesamtkosten in Höhe von 5,6 Millionen Euro kalkuliert. Bei einer 75-prozentigen Förderung in Höhe von 4,2 Millionen Euro verbliebe ein Eigenanteil von 1,4 Millionen Euro, den sich Potsdam und Stahnsdorf mit jeweils 700 000 Euro zur Hälfte teilen müssten. Die Radschnellroute soll nach Angaben der Gemeindeverwaltung vom Potsdamer Lutherplatz über Steinstücken bis zur Alten Potsdamer Landstraße und von dort bis zur Waldschänke Stahnsdorf geführt werden. Erst kürzlich trafen sich Vertreter beider Kommunen, um weitere Schritte zur Planung und zu Fördermitteln für die Alte Potsdamer Landstraße zu verhandeln. Die Radwegeverbindung soll ein alternatives Angebot für Pendler zwischen Potsdam und Stahnsdorf sowie der weiteren Umgebung sein.

Bei der Radergänzungsroute vom Güterfelder Eck entlang der Potsdamer Straße nach Güterfelde geht es um einen Lückenschluss zwischen vorhandenen Radwegen, dessen Gesamtkosten derzeit auf 260 000 Euro geschätzt werden. Sollte auch für dieses Projekt eine europäische Förderung in Höhe von 195 000 Euro möglich sein, müsste die Gemeinde Stahnsdorf noch 65 000 Euro aus der eigenen Tasche beisteuern.

Nachdem Stahnsdorfs Gemeindevertreter beide Projekte in der jüngsten Sitzung im Oktober zunächst noch einmal in die Fachausschüsse verwiesen, wollen sie nun am 15. Dezember erneut darüber beschließen.

Mehr als 213 Millionen Euro für Stadt-Umland-Projekte

Mit der Stadt Potsdam nehmen neben Stahnsdorf auch die Gemeinden Michendorf, Nuthetal, Schwielowsee, Dallgow-Döberitz, Wustermark sowie die Stadt Werder am Stadt-Umland-Wettbewerb teil.

Mehr als 213 Millionen Euro stellt das Land für Projekte zur Verfügung, die gemeinsame Lösungen für eine bedarfsgerechte Mobilität, eine stabile Wirtschaftsentwicklung, für Tourismus und mehr Umweltschutz ermöglichen.

Von Heinz Helwig

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