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Potsdam-Mittelmark Privater Investor soll Therme zu Ende bauen
Lokales Potsdam-Mittelmark Privater Investor soll Therme zu Ende bauen
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01:21 22.02.2018
Stillstand an der Dauer-Baustelle der Blütentherme in den Werderaner Havelauen. Quelle: Luise Fröhlich
Werder

Die Weichen für die Zukunft der Blütentherme in den Werderaner Havelauen sind gestellt. Mehrheitlich hat der Badausschuss am Dienstagabend für den CDU-Antrag und damit für die Fertigstellung und den Betrieb des Bades durch einen privaten Investor gestimmt und diesen zur Entscheidung an die Stadtverordneten empfohlen. Der Antrag der SPD-Fraktion ist abgelehnt worden. Alle Besucherplätze im Saal des Schützenhauses waren besetzt, das Interesse entsprechend groß. Obwohl die Stadt mit der Kristall-Bäder-AG als Partner schlechte Erfahrungen gemacht hat, hält sie nun weiter an der privatwirtschaftlichen Lösung fest.

Ein Verkauf sei nach Abschluss des Interessenbekundungsverfahrens und nach den Gesprächen mit den Bietern laut Bürgermeisterin Manuela Saß (CDU) ausgeschlossen. „Bei unserem Modell ist das Risiko für die Stadt beseitigt, denn den ersten Cent zahlt sie erst dann, wenn die Therme vertragsmäßig offen ist“, erklärte Peter Kreilinger (CDU), Vize-Vorsitzender im Ausschuss. Die Stadt will den Betrieb jährlich mit einem Festbetrag bezuschussen. Laut Antrag wird die Therme die Mindestausstattung haben, die seinerzeit mit der Kristall-Bäder-AG ausgehandelt wurde. Es gibt feste Mindestöffnungszeiten sowie vorher festgelegte Zeitfenster und Tarife für Schul- und Vereinssport.

Die Grünen wollen sich indes für ein „Werderaner Quartier“ anstelle der Blütentherme einsetzen und zur Stadtverordnetenversammlung am 9. März einen eigenen Antrag stellen. „Was mit dem angefangenen Bad passiert, sollen die Planer entscheiden“, sagte Fraktionsvorsitzende Ilona Klapper. Angesichts der gestrigen Entscheidung stehen die Chancen für diese Idee schlecht. Sobald die Entscheidung gefallen ist, wolle die Verwaltung die Fertigstellung und die Verpachtung schnellstmöglich ausschreiben, so Saß.

Von Luise Fröhlich

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