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Potsdam-Mittelmark Professionelle Show zur Männerfastnacht
Lokales Potsdam-Mittelmark Professionelle Show zur Männerfastnacht
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19:35 18.03.2018
Immer professioneller werden die Darbietungen zur Männerfastnacht in Dahnsdorf. So wie hier von Carola Hausig und Ingo Poschau bei ihrem Besuch eines ungewöhnlichen Restaurants. Quelle: Stefan Specht
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Dahnsdorf

Karnevalsveranstaltungen sind Ihnen zu steif und beim Fastnachtstanz fehlt das kulturelle Element? Dann gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Dahnsdorfer Männerfastnacht vereint das beste aus Helau und Fastnachtstradition. Die schlechte Nachricht: In diesem Jahr gibt es keine Vorstellungen mehr. Wohl denen, die an den vergangenen beiden Wochenende an einem der vier Auftritte dabei waren.

Die Grippe hat die Bandansage dahingerafft

Zum Auftakt der 46. Saison gab es gleich eine Neuerung. Erstmals seit vielen Jahren kamen die humoristischen Anweisungen für die Gäste nicht vom Band. „Die Grippe hat die Bandansage dahingerafft“, erklärte Moderator Ralf Kühne. Das wohl bekannteste Gesicht der Dahnsdorfer Männerfastnacht führte gewohnt locker durch das Programm. Von Beginn an hatte er das Publikum gut im Griff.

Beste Stimmung herrschte bei der Männerfastnacht im Dahnsdorf. Auch dank eines Tricks von Moderator Ralf Kühne.  Quelle: Stefan Specht

Dabei half ihm sein altbewährter Trick: „Am Ende des Abends gibt es für den stimmungsvollsten Tisch ein Geschenk von mir. Um den wird lautstark gekämpft“, erzählt Ralf Kühne. Wann immer er die „46. Männerfastnacht“ erwähnte, entbrannte im Saal der Gaststätte „Drei Linden“ tosender Applaus. Diese ausgelassene Stimmung zog sich durch den ganzen Abend.

Dabei halfen die von Jahr zu Jahr professioneller werdenden Darbietungen. Schon der Ersatz für die Bandansage sorgte für erste Lacher. Da kümmerten sich nämliche die beiden Platzmeisterwerber Ingo Poschau und Roland Strehle gemeinsam mit vier Stewardessen im Stile eines Boardings darum, dass die Regeln des Abends klar sind.

Auch junge Frauen und Mädchen treten bei der Männerfastnacht im Dahnsdorf auf. Quelle: Stefan Specht

Die beiden langjährigen Platzmeisterwerber, die jährlich wechselnden Platzmeisterpaare (in diesem Jahr Ines und Axel Gerdessen sowie Britt und Ralf Muschert) und mehrere Tanzrunden sind die Überbleibsel der Fastnachtstradition. Der Rest – also die Tänze, Sportler, Bütten und Sketche – entwickelte sich im Laufe der vergangenen 45 Jahre. „Den Anfang machten damals einige Ältere im Ort. Sie wollten nicht zur Jugendfastnacht gehen, sondern eine eigene Veranstaltung“, erzählt Ralf Kühne.

Armada aus Mischpulten und Monitoren

Schnell kamen zum Tanz kleinere Modenschauen, Sketche und Playbackshows hinzu. Die stete Entwicklung des Niveaus über die Jahre wird auch stark an der Licht- und Tontechnik sichtbar. Wer in den Saal will, muss nämlich an der Armada aus Mischpulten und Monitoren vorbei, an denen die Techniker für die perfekte Atmosphäre sorgen. Ein wichtiges Detail, auf das die Dahnsdorfer Akteure sehr stolz sind.

Nachwuchs hält die Dahnsdorfer Männerfastnacht lebendig. Quelle: Stefan Specht

Stolz können sie auch auf die Darbietungen der kleinen und großen Tänzerinnen und Tänzer sein. Schon die Dreijährigen finden beim Männerfastnachtsverein ein Zuhause und bleiben dort oft bis ins Erwachsenenalter. Zu den großen Momenten des diesjährigen Programms gehörte auch das Duo Carola Hausig und Ingo Poschau, das auf sehr komische Art den Besuch in einem ungewöhnlichen Restaurant nachspielte. Die Besucher sind sich am Ende der Show einig: „Unbedingt Karten für die kommende Saison besorgen“, heißt es bei vielen.

Von Stefan Specht

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