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Potsdam-Mittelmark Protestbrief aus Bad Belzig
Lokales Potsdam-Mittelmark Protestbrief aus Bad Belzig
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02:15 26.07.2015
Hannelore Klabunde Quelle: MAZ Archiv
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Bad Belzig

Bürgermeisterin Hannelore Klabunde-Quast (parteilos) hat einen Brief an Diana Golze (die Linke) geschrieben. Darin wird die zuständige Ministerin für Arbeit, Gesundheit und Familie „im Namen der Familien in Bad Belzig und Umgebung“ aufgefordert, die Schließung der hiesigen Geburtsstation zu überdenken.

Anlass ist das Bekanntwerden der - letztlich gut verlaufenen - Entbindung eines Kindes vor wenigen Tagen auf der B 102 im Rettungswagen, weil das Klinikum in Brandenburg an der Havel nicht rechtzeitig erreicht werden konnte. Seit 1. April werden im Krankenhaus der Kur- und Kreisstadt keine Kinder mehr zur Welt gebracht. Vor Monatsfrist war die Entscheidung endgültig in der Konferenz für Krankenhausplanung des Landes Brandenburg bestätigt worden.

„Mit Ihrer Entscheidung, den Versorgungsauftrag zurück zu nehmen, das Kooperationsangebot aus Brandenburg an der Havel nicht anzunehmen, haben Sie den Menschen in der Region das Vertrauen auf die medizinische Grundversorgung genommen“, schreibt die lokale Verwaltungschefin. Bundesweit äußern Fachleute ihre Bedenken, dass Fahrwege von mehr als 30 Minuten – erst recht nachher im Winter - zur Erhöhung der Gefährdung von Mutter und Kind beitragen könnten. Dies müsse Diana Golze nicht nur als Ressortchefin, sondern auch als Mutter zur Kenntnis nehmen, so Klabunde.

Vor dem Hintergrund hat die Bürgermeisterin den neuen Aufruf zum Wettbewerb um Familienfreundlichkeit in den Kommunen kritisiert. „Bei solchen Entscheidungen gegen die Städte und Gemeinden kann sich die Regierung auch die Plakette sparen“, sagte sie. Immerhin: Bad Belzig ist in dem Rahmen schon zweimal ausgezeichnet worden.

Von René Gaffron

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