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Potsdam-Mittelmark Putzfrau soll Beschluss blockiert haben
Lokales Potsdam-Mittelmark Putzfrau soll Beschluss blockiert haben
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06:10 18.11.2016
In Stahnsdorf soll angeblich eine Putzfrau verhindert haben, dass der Gemeindevertreterbeschluss über einen neuen Standort der Feuerwehr rechtskräftig gefasst werden konnte. Quelle: DPA
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Stahnsdorf

Im endlosen Streit um den künftigen Standort der Freiwilligen Feuerwehr Stahnsdorf wirft die CDU/FDP-Fraktion dem Bürgermeister Bernd Albers (Bürger für Bürger) jetzt vor, seinen Willen egozentrisch und trotzig entgegen des wiederholten Gemeindevertreterbeschlusses durchsetzen zu wollen. Albers hält am Standort Annastraße fest und hat dafür Fördermittel beantragt. Die Mehrheit der Gemeindevertreter hatte sich in der jüngsten Sitzung trotz Warnung der Kommunalaufsicht erneut für ein Waldstück am Güterfelder Damm entschieden. Albers soll die Beschlüsse für nichtig erklärt haben, weil eine Putzfrau den Grundsatz der Öffentlichkeit verletzt habe, so die CDU. Die Reinemachefrau hatte versehentlich die Eingangstür zum Gemeindezentrum vorübergehend verschlossen, so dass nach Albers’ Auffassung ein Teil der Öffentlichkeit von der Sitzung ausgeschlossen war.

Das Verhalten der Putzfrau spiele eine untergeordnete Rolle, wehrt Albers den Vorwurf ab. Die CDU beharre auf einen überteuerten Standort, was die Kommunalaufsicht bereits als rechtswidrig festgestellt habe. Der Beschluss verstoße auch gegen das Baugesetzbuch, das Bauen im Wald nur unter besonderen Voraussetzungen erlaube, die aber in Stahnsdorf nicht vorlägen. In der Sitzung am 15. Dezember soll erneut über den Standort abgestimmt werden.

Von Heinz Helwig

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