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Rätsel im Wiesenburger Schlosspark

Zum Ausklang der Gartensaison Rätsel im Wiesenburger Schlosspark

Zum zehnten Mal findet die Wiesenburger Schlossparknacht statt. Sie ist traditionell der Ausklang der Gartensaison. Das Publikum ist wieder eingeladen, das Kleinod neu zu entdecken und am Gelingen des Abends mitzuwirken. Tausende Kerzen am Wegesrand müssen entzündet und Rätsel gelöst werden

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Es werde Licht im Wiesenburger Park: Beate und Wolfgang Fuhrmann helfen mit.

Quelle: Dirk Fröhlich

Wiesenburg. Die Schlossparknacht wirft buchstäblich ihre Schatten voraus. Einst zum Abschluss der Skulpturengarten-Ausstellung aus der Taufe gehoben, erlebt die Veranstaltung jetzt – obwohl sie lediglich alle zwei Jahre stattfindet – die schon zehnte Auflage.

Das Kreativteam müht sich, dass die Jubiläumsausgabe wieder krönender Abschluss der Gartensaison wird. Das Sextett hat die Sterne zum Thema auserkoren. „Bei uns sind die Ideen nur so gesprudelt, am Ende mussten wir manche Idee verwerfen, weil das nicht mehr zu schaffen war“, berichtet Frank Mallas. Der 42-Jährige hat die Installation „Sterntaler“ entwickelt und gebaut. Mit einer Figur im Prinzessinenbad bezieht er sich auf das gleichnamige Märchen.

11.000 Kerzen und Teelichter

Doch einmal geht es um Interaktion. Schon im Vorfeld waren die Enthusiasten aufgerufen, sich zu beteiligen. So wurden alte Kannen für die „Milchstraße“ gesammelt, die letztlich gleich zweimal interpretiert wurde, Außerdem kann dank einer großen Sammel-und Bastelaktion der Platz vor der Schloßschänke „Zur Remise“ dekoriert werden.

Und nun geht’s weiter: Insgesamt 11.000 Kerzen und Teelichter müssen bei Einbruch der Dämmerung entzündet werden. Sie markieren den 2,5 Kilometer langen Rundweg durch das 150 Jahre alte Gartendenkmal oder sind gar Teil der 22 Installationen.

Die Künstler des Abends

Pianist Felix Dubiel spielt Klassik, Pop und Jazz. Das Klavier ist nahe dem Tennisplatz postiert.

Am Forsthaus ist Volker Lauckner zu hören. Seine Gongs sind klangvoll.

Bei John Shreve und Gerd Seffner ist mitsingen erwünscht. Amerikanische Folksongs werden am Lagerfeuer vor dem Parkcafé interprriert.

Anastasia Makropoulou spielt die Harfe virtuos. Die ˜Terrasse ist ihre Bühne.

Ein getanztes Kleinod verspricht Marie Kolinski. „Die Blume und die Gärtnerin“ kommt zur Aufführung jeweils 19.30, 20.30 und 21.30 Uhr auf der Narzissenwiese.

Alrun Schulze bezieht Position am Mühlenteich. Dort liest sie Episoden aus „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Expupéry.

Sternensängerinnen kann am Schulweg zugehört werden. Das Vokalquintett „Bellis“ hat Lieder aus verschieden Zeiten und Ländern im Repertoire.

Nicht zuletzt werden die zwölf Sternzeichen werden zu erleben sein. „Dabei handelt es sich um eine Herausforderung für alle Gäste“, kündigt Ulrich Jarke an. Sie sind nicht nur schöne Kreationen, sondern sollen von den Gästen erkannt bzw. erraten werden. „Manches erkennt jeder sofort, wie den Skorpion, aber Fisch oder Löwe sind schon eine kleine Denksportaufgabe“ berichtet der Parkleiter. Mehr wird nicht verraten, denn die eingesandten Lösungen können an einem Preisausschreiben teilnehmen.

Schlusspunkt setzt Musikerduo

Das Spektrum der Künstler, die einmal mehr in exklusiven Rampenlicht auftreten, ist nicht minder vielfältig. Während die Berliner Medienkünstlerin Inez Litterst mit Video- und Diashow passend zum Thema das Schloss in Szene setzt, will beispielsweise Sebastian David als durch das Areal wandelnder Yedi-Ritter sein komödiantisches Talent zum Besten geben.

Den Schlusspunkt setzen der Sänger Enrico Wenzel aus Locktow und der Potsdamer Felix Dubiel (Flügel) auf dem Schlossteich. Sie zelebrieren schöne, eingängige Melodien und werden mit dem Schlussakkord nochmals das Thema des Tages aufgreifen – das letzte Wort haben die Sterne.

Die Schlossparknacht findet am Sonnabend, 19.30 Uhr, im Wiesenburger Park statt. Eintritt: 12 Euro (Kinder bis 12 Jahre frei).

Von René Gaffron

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