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Potsdam-Mittelmark Rätsel um toten Paddler aus Michendorf
Lokales Potsdam-Mittelmark Rätsel um toten Paddler aus Michendorf
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18:48 15.07.2014
Blick auf die Kreidefelsen-Steilküste auf Rügen. Quelle: Stefan Sauer
Potsdam/ Stralsund

Die Todesursache eines wochenlang vermissten Paddlers aus Michendorf (Potsdam-Mittelmark) bleibt ungewiss. Die am Samstag vor Rügen gefundene Leiche sei zu stark skelettiert gewesen, um eine genaue Todesursache bestimmen zu können, sagte der Sprecher der Stralsunder Staatsanwaltschaft, Ralf Lechte, am Dienstag nach der rechtsmedizinischen Untersuchung.

Aufgrund der Begleitumstände werde ein Fremdverschulden ausgeschlossen. Es liege nahe, dass der 69-Jährige eines natürlichen Todes gestorben ist oder bei einem Unfall ums Leben kam.

Suche mit Hubschraubern und Schiffen
Das Verschwinden des 69-Jährigen hatte auf der Ostsee eine groß angelegte Suche der Polizei ausgelöst. Der 69-Jährige war am 11. Juni zu einer einsamen Rundtour um die Insel Rügen und Hiddensee aufgebrochen. Der Mann aus Wilhelmshorst bei Michendorf hatte zudem geplant, im Uhrzeigersinn um die größte deutsche Insel zu paddeln.

Bekannte hatten zuletzt am 12. Juni Kontakt zu dem Mann. Zu diesem Zeitpunkt soll er sich in Schaprode oder in der Ortschaft Prohn befunden haben, so die Polizei. Mitarbeiter einer Wasserbehörde war zunächst der Wagen des Mannes aufgefallen, der auf der Insel falsch geparkt war. Daraufhin wurde die Frau angerufen, die aber keinen Kontakt zu dem Paddler hatte. Das Handy des Mannes sei geortet worden, aber nicht mehr eingeschaltet gewesen.

Eine Suche per Hubschrauber und Schiffen blieb zunächst ergebnislos. Die Suche wurde jedoch fortgesetzt - auch von der Landseite.

Rund um die beiden Insel gibt es viele Raststellen für Wasserwander, die nur schwer zu erreichen oder einsehbar sind. Vielleicht, so hofften die Rettungsmannschaften damals, hat sich der 69-Jährige an einer solche Stelle niedergelassen. Eine Hoffnung, die sich jetzt wahrscheinlich in Luft aufgelöst hat.

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