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Potsdam-Mittelmark Rathausbrunnen: Sabinchen soll nicht weichen
Lokales Potsdam-Mittelmark Rathausbrunnen: Sabinchen soll nicht weichen
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16:47 10.04.2018
Am Sabinchenbrunnen in Treuenbrietzen laufen derzeit die Arbeiten zur Sanierung der maroden Wassertechnik sowie zu dessen Neugestaltung. Quelle: Josephine Mühln
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Treuenbrietzen

Aller guten Dinge sind vier: Bei der Diskussion um den neuen Standort der Treuenbrietzener Sabinchen-Figur wurde bei der Stadtverordnetenversammlung am Montagabend ein weiterer Vorschlag ins Rennen geschickt. Demnach soll sowohl die Sabinchen-Figur als auch eine Kopie der ursprünglichen Figur von Kurfürst Friedrich I. vor dem Rathaus Platz finden.

Vorgetragen hat die Idee Walter Treu. Der Vorsitzende der Linksfraktion betonte, dass der Vorschlag ursprünglich aus dem jüngsten Bürgermeistergespräch zum Thema stamme, bei dem drei andere Varianten für den Standort von Sabinchen vorgestellt worden waren. In diesem Rahmen wurde auch darüber gesprochen, beide Figuren vor dem Rathaus zu platzieren.

Beide Figuren vor dem Rathaus?

Treu selbst hält diesen Vorschlag „für akzeptabel und überlegenswert. Das könnte die Diskussion entspannen und die verfahrene Situation im Ort klären.“ Außerdem hat Treu im Vorfeld der SVV von einigen Mitgliedern grünes Licht für diese neue Idee signalisiert bekommen.

Bislang drei neue Standorte im Gespräch

Die Stadtverwaltung Treuenbrietzen setzt derzeit einen Beschluss der Stadtverordneten aus dem Jahr 2009 um.

Demnach soll die Sabinchen-Statue vor dem Rathaus durch eine Kopie der ursprünglichen Figur von Kurfürst Friedrich I. ersetzt werden.

Die Kosten dafür trägt der Heimatverein aus Spenden.

Aktuell sind drei Stellen im Stadtzentrum als neue Standorte für die Sabinchen-Statue im Gespräch.

Die Figur könnte in der Großstraße vor dem Gasthaus „Sonneneck“, vor dem Bistro an den Hakenbuden oder am neu entstandenen Platz hinter der Nikolaikirche in der Bäckerstraße stehen.

Die Entwürfe sind auf der Webseite der Stadt und im Rathaus einzusehen.

Bürgermeister Michael Knape (parteilos) entgegnete, dass es sicher möglich sei, von Gunnar Lange auch für diese Idee einen Gestaltungsvorschlag erarbeiten zu lassen. Der Bad Belziger Landschaftsplaner hatte bereits für die anderen drei Standortvarianten Entwürfe vorgelegt. Knape wies aber erneut auf die Kostenschätzungen für den Umzug des Sabinchens hin, die aktuell erarbeitet werden. „Wenn die geklärt sind, kann sicher auch dieser Vorschlag in die Diskussion mit aufgenommen werden.“

Architekt äußert Bedenken

Architekt Lange gab am Dienstag auf Nachfrage zu bedenken, dass es schwierig werden könnte, auf engstem Raum zwei Figuren zu platzieren, die jeweils eine eigene Aussage mitbringen und zusätzlich vor dem Rathaus als Baudenkmal wirken sollten. Es sei zu überlegen, ob das wirklich eine gute Variante wäre.

Ursprünglich sollte am Montagabend über einen Antrag der Linkenfraktion abgestimmt werden. Darin forderte sie, die Umsetzung des Beschlusses zum Figurenwechsel so lange auszusetzen, bis erneut eine offizielle Bürgerumfrage zum Thema durchgeführt wird. Zur Abstimmung kam es nicht – auch, weil nun die vierte Variante im Raum steht. Konkret wurde es am Montag also nicht mehr. Sabinchen wird die Treuenbrietzener wohl noch lange beschäftigen.

Von Josephine Mühln

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