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Reetzer Löschgruppe braucht neues Auto

Brandschutz Reetzer Löschgruppe braucht neues Auto

Die Freiwillige Feuerwehr Reetz braucht ein neues Löschfahrzeug. Der W 50 Tanker ist nach 38 Jahren ausrangiert worden. Ersatz ist geplant, lässt sich aber ohne Etat nicht realisieren. Marco Beckendorf (die Linke), Bürgermeister der Gemeinde Wiesenburg/Mark, lässt indes Parlamentsbeschlüsse zur Beschaffung extern prüfen. Es brodelt.

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Vorerst ersatzlos ausrangiert: W 50-Tanker in Reetz

Quelle: Eva Loth

Wiesenbug. Wiesenburgs Bürgermeister Marco Beckendorf (Linke) will den Gefahrenabwehrbedarfsplan seiner Gemeinde extern prüfen lassen. Das Papier war vor zwei Jahren beschlossen worden und dient eigentlich bis 2019 als Grundlage für die Arbeit, Alarmierung und Ausrüstung der Ortswehren in den 14 Dörfern. Der Verwaltungschef zweifelt aber daran, dass es sich bei den gelisteten Ansprüchen an die Ausstattung um der Zeit angemessene Forderungen handelt.

Darauf hat Gemeindewehrführer Burkhard Brüning das Parlament in der jüngsten Sitzung aufmerksam gemacht. Einzig Norbert Hesse (Linke) aus Wiesenburg zeigte sich erstaunt und erinnerte sich an die langwierigen Kontroversen, die 2013/14 dem Beschluss vorausgegangen waren. Dennoch hat sich kein Gemeindevertreter über das ihnen damit offenbarte Misstrauen beschwert. Parlamentschefin Marion Gante (FDP) hat die Debatte zumindest erst einmal vertagt.

Indes werden die Forderungen der Feuerwehrleute lauter. Während in der vom Bürgermeister gegründeten Arbeitsgruppe „Feuerwehr“ noch Argumente ausgetauscht wurden, wird der in den Unterlagen von 2014 fixierte langfristige Austausch des W-50-Tankers der Reetzer Löschgruppe nun fällig. Das 38 Jahre alte Fahrzeug ist vor einigen Wochen aus dem Verkehr gezogen worden, wie Steffen Teuber berichtet hat. Man brauche dringend Ersatz. Nicht allein, dass er die Gefahrenlage einerseits und die durchaus gegebene Einsatzbereitschaft erst recht seit Kooperation mit Reetzerhütten und Reppinichen andererseits dargestellt hat.

Obendrein war im Gefahrenabwehrbedarfsplan der Ersatz für den Wagen vorgesehen. 125 000 Euro aus der eigenen Kasse und der gleiche Betrag möglichst durch Förderung vom Land. Nach wie vor hat Wiesenburg/Mark aber keinen von der Kreisverwaltung genehmigten Haushalt, geschweige das Geld, um die Beschaffung doch noch zu realisieren. Selbst die erwogene Alternative, gebrauchte Technik zu übernehmen, ist unter den Umständen zum Scheitern verurteilt gewesen. Ein Banner am Rande des Feuerwehr-Ausscheides der Gemeinde Wiesenburg/Mark – ausgerechnet in Reetz – kündete vom Frust unter den Blauröcken.

Steffen Teuber jedenfalls sieht die Einsatzbereitschaft durch mangelnde Ausrüstung gefährdet. „Ich kann unter diesen Umständen nicht versichern, dass die vorgegebenen Hilfsfristen eingehalten werden“, erklärte er gegenüber der Gemeindevertretung.

Von René Gaffron

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