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Regionalsiegerin: Bad Belzigerin liest am besten

Wettbewerb der Sechstklässler Regionalsiegerin: Bad Belzigerin liest am besten

Annika Weise aus der Geschwister-Scholl-Grundschule Bad Belzig hat den Regionalausscheid des Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels gewonnen. Sie hatte ein wenig Lampenfieber, obwohl sie schon öfter an Leistungsvergleichen teilgenommen hat. Doch hat sie weit mehr Hobbys als nur Lektüre.

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Beste Vorleserin: Annika Weise.

Quelle: Elisabeth Skrabe

Bad Belzig. Prüfungsangst hat Annika Weise bislang noch nicht verspürt. Dabei war sie schon mehrmals bei Mathematik- und Biologie-Olympiaden gefordert. Jetzt hat die Elfjährige aus der Kur- und Kreisstadt erfolgreich am Regionalausscheid des 57. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels teilgenommen. „Vor der Jury war ich aber schon etwas aufgeregt“, gesteht das Mädchen ein gewisses Lampenfieber ein. Doch hat sie Baumblütenkönigin, Schriftsteller und Lehrer mit ihrer Darbietung in der Stadtbibliothek Werder/Havel allemal überzeugt. Flüssiges Lesen und lebendiger Vortrag wurden von der Jury gelobt.

„Aprikosensommer“ von Denniz Selek heißt das Buch, aus dem die Schülerin aus Bad Belzig drei Minuten lang vorlas. Während sie diesen Text selbst ausgewählt und zu Hause schon ein wenig geübt hatte, musste Annika Weise dann noch zwei Minuten lang einen unbekannten Abschnitt aus der Geschichte „Orang Utans klaut man nicht“ von Annette Roeder vorlesen.

Drei Minuten lang vorgelesen

Auch das ist beim Vergleich mit elf weiteren Altersgefährten, die aus Schulen zwischen Havel und Fläming delegiert waren, offenbar am besten gelungen. Die Sechstklässlerin wurde nicht nur mit einer Buchprämie und einer Urkunde belohnt, sondern kann sich in der nächsten Runde für das Wettbewerbsfinale des Landes Brandenburg qualifizieren. „Dafür wünschen wir alles Gute“, sagt Elisabeth Skrabe nicht ohne Stolz.

Wie die Deutschlehrerin berichtet, werden in der Geschwister-Scholl-Grundschule alljährlich die besten Vorleser ermittelt. Die Sieger der 5. Klassen werden im nächsten Schuljahr dann zum Ausscheid delegiert.

„Ich lese gern in meiner Freizeit“, sagt Annika Weise, „aber eigentlich gar nicht so oft.“ Zwei- bis dreimal die Woche greift sie zum Buch. „Wenn es interessant und spannend ist, vergeht die Zeit schnell“, so die Leseratte. Am liebsten hat sie jedenfalls Lektüre mit Comic-Elementen. Die Reihe „Mein Lotta-Leben“ steht bei ihr deshalb derzeit hoch im Kurs.

Zwei- bis dreimal pro Woche greift sie zum Buch

Der Stoff geht der Schülerin so schnell jedenfalls nicht aus. Zum einen zeichnet sie mit zwei Freundinnen für die schuleigene Bibliothek verantwortlich, wo zwei- bis dreimal in der Woche die Dienste zu erledigen sind. Zum anderen ist sie darüber hinaus regelmäßige Nutzerin der städtischen Ausleihe auf der Burg Eisenhardt.

An ihrem Talent hatten auch schon die reiferen Semester ihre Freude. Denn es ist guter Brauch, dass die Kinder aus der Grundschule zuweilen im hiesigen Senioreneinrichtungen vorlesen. Die Zeit freilich will gut eingeteilt sein. Annika Weise geht außerdem noch zum Gitarren-Unterricht und zum Handball-Training beim Märkischen BSV. Später will die künftige Gymnasiastin jedoch eine andere Leidenschaft zum Beruf werden lassen. „Ich koche und backe sehr gern“, so die Schülerin. Konditorin wolle sie daher vielleicht werden, so die Elfjährige. Und dann womöglich Herausgeberin eines eigenen Rezeptbuches.

Von René Gaffron

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