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Potsdam-Mittelmark Rehbrücke: Flüchtlinge ziehen in Baumarkt
Lokales Potsdam-Mittelmark Rehbrücke: Flüchtlinge ziehen in Baumarkt
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15:01 14.01.2016
Der ehemalige Toom-Markt in Bergholz-Rehbrücke wurde geschlossen und steht leer. Nun werden Flüchtlinge einziehen. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Mittelmark

Im ehemaligen Toom-Markt in Bergholz-Rehbrücke laufen die Vorbereitungen, damit Anfang Februar die ersten Flüchtlinge einziehen können. Der Vermieter lässt Trennwände einziehen, damit bis zu sechs Personen in Kabinen leben können. Annähernd 300 Menschen können untergebracht werden. Sanitär- und Küchencontainer sind neben der Halle geplant. Es ist das erste Mal, dass der Kreis eine einstige Handelshalle als Flüchtlingsunterkunft nutzt, räumt Kreissprecher Kai-Uwe Schwinzert ein. Wann die ersten Asylbewerber einziehen, ist derzeit aber noch offen. „Mitte Februar wird es gemeinsam mit dem Landkreis eine Informationsveranstaltung zum Wohnheim für die Bürger der Gemeinde geben, damit wichtige Fragen auch direkt beantwortet werden können“, sagt Schwinzert. „ Klar ist, dass der Landkreis einen Wachschutz rund um die Uhr im Objekt stellt und die soziale Betreuung der Bewohner ebenfalls gewährleistet.“

Auch in Töplitz sollen Flüchtlinge unterkommen

Darüber hinaus setzt der Kreis seine Suche nach geeigneten Objekten im Umland fort und prüft die Angebote von Eigentümern, die ihre Häuser als Flüchtlingsunterkünfte empfehlen. Auch in Töplitz sollen Asylbewerber in eine ehemalige Betriebsstätte einziehen können. „Ich gehe davon aus, dass die Unterkunft noch im Februar bezugsfertig ist“, sagt Kreissprecher Kai-Uwe Schwinzert auf Nachfrage der MAZ. Die notwendigen Ausstattungen würden gerade vorgenommen.

Der „Goldene Anker“ in Caputh wird Asylunterkunft für Jugendliche

Im einstigen Hotel „Goldner Anker“ in Caputh ist man dagegen noch am Anfang. Aber auch wenn 30 jugendliche Flüchtlinge zwischen 16 und 18 Jahre nicht sofort in das Haus an der Friedrich-Ebert-Straße einziehen können, ist die zentral gelegene Herberge für den Landkreis eine geeignete Unterkunft. Das hat ein Besichtigungstermin des Kreises im Beisein von Vertretern der Gemeinde Schwielowsee und des möglichen sozialen Trägervereins „Job“ Job am Mittwoch ergeben. „Ein Mietvertrag ist aber noch nicht unterschrieben“, sagt Schwinzert. Im Haus seien noch Brandschutzauflagen zu erfüllen. „Es fehlen entsprechende Brandschutztüren und eine Fluchttreppe“, bestätigt Schwielowsees Bauamtsleiterin Kerstin Murin. Im einstigen Hotel werden die Flüchtlinge vom Job-Verein betreut, sie können im Obergeschoss in den Hotelzimmern leben und im Untergeschoss in der Küche kochen. Auch Unterricht ist geplant.

Von Regine Greiner

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