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Mit Tabaluga auf Spendentour

Bergholz-Rehbrücke Mit Tabaluga auf Spendentour

Feuerwehrmann Steffen Reschke aus Bergholz-Rehbrücke geht auf Spendentour für die Peter-Maffay-Stiftung. Mit dem Fahrrad will er entlang des Berlin-Usedom-Radweges bis zur Ostseeinsel Feuerwehrstützpunkte besuchen und um Unterstützung für das Tabaluga-Projekt der Stiftung bitten. Damit erhalten traumatisierte Kinder einen kostenlosen Ferienaufenthalt.

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Feuerwehrmann Steffen Reschke aus Bergholz-Rehbrücke (und Tabaluga) gehen für traumatisierte und benachteiligte Kinder auf große Spendentour.

Quelle: H. Helwig

Bergholz-Rehbrücke. Nicht nur Matthias Gundel,Chef des Reinigungsunternehmens Potsdamer Putzteufel (PPT) strampelt sich ab heute vom Kongress-Hotel am Templiner See in Potsdam aus für Kinder ab. Auch der Feuerwehrmann Steffen Reschke startet morgen in Bergholz-Rehbrücke mit seinem Fahrrad zu einer Spendentour entlang des Berlin-Usedom-Radweges auf die Ostseeinsel. Gemeinsam mit seinem Tourpartner Manfred Kramer aus dem niedersächsischen Vahlberg im Landkreis Wolfenbüttel will er unterwegs und am Ziel Geld für das Tabaluga-Projekt der Peter-Maffay-Stiftung sammeln. Unter dem Namen des kleinen grünen Drachens hat die Stiftung Kinderhäuser in Deutschland, Spanien und Rumänien eingerichtet, in denen traumatisierte und benachteiligte Kinder kostenlos eine Ferienwoche verbringen können.

„Wir haben unsere Tour ’Feuer und Flamme für Tabaluga’ genannt. Das passt doch prima zu uns und zu dem kleinen grünen Kerl“, erklärt der Oberbrandmeister und stellvertretende Ortswehrführer von Bergholz-Rehbrücke. Schirmherr der Aktion ist Kreisbrandmeister Tobias Thurau aus Wolfenbüttel. Auf ihrem Weg wollen Reschke und Kramer etwa 20 Feuerwehrstützpunkte besuchen, dort über die Stiftung und deren Arbeit berichten und die Kameraden um finanzielle Unterstützung bitten. Von Usedom aus werden sich die beiden Pedalritter am 22. Juni von ihren Ehefrauen mit dem Auto wieder nach Hause fahren lassen, nachdem sie auch dort die Ostseebäder „abgeradelt“ haben. „Die Spenden gehen hundertprozentig an die Stiftung. Sämtliche Unkosten auf dieser Fahrt tragen wir selbst“, sagt Reschke, der beruflich als Polier bei einer Straßenbaufirma in Michendorf arbeitet. Für dieses Projekt opfert er einen Teil seines Urlaubes.

Mit 70 Kilometern zwischen Steinhöfel und Pasewalk nehmen die Spendensammler am Dienstag den längsten Abschnitt der insgesamt 337 Kilometer langen Tour von Berlin nach Usedom unter die Räder. „Ich bin in den vergangenen Wochen schon etwas mehr als sonst mit dem Rad gefahren“, erklärt Reschke. Auf einer Facebook-Seite können Interessierte täglich erfahren, wie es den beiden Marathonfahrern geht.

Die Idee für dieses Projekt hatten Reschke und Kramer im September des vorigen Jahres. Beide kennen sich schon länger von gemeinsamen Spendenaktionen für die Peter-Maffay-Stiftung bei Konzerten des Rockmusikers. Dort reagieren die Besucher unterschiedlich auf ihre Werbung. „Oft vermengen die Leute die Stiftungsarbeit mit den Auftritten. Sie meinen, mit den teuren Eintrittskarten und den Parkplatzgebühren schon genug bezahlt zu haben und denken nicht daran, dass Konzert und Kinderhilfe zwei völlig getrennte Dinge sind.“

Während die Radtour Reschkes erste größere Aktion ist, hat Kramer schon mehr Erfahrung damit. Der Vahlberger radelte schon für die Stiftung durch Rumänien, wanderte mit Freunden auf dem Jakobsweg und trampte für die Kinder durch alle deutschen Bundesländer.

Von Heinz Helwig

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