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Rennspaß beim Akkuschraubercup

Töplitz Rennspaß beim Akkuschraubercup

Zum zehnten Mal startet am Sonntag um 10 Uhr der Akkuschraubercup in Töplitz. Teilnehmen können Groß und Klein mit allem, was lenkbar ist und Räder hat, sagt Initiator des Cups, Steffen Belikat. Den Ingenieur hatte damals die Leidenschaft zum Umbau von Bobby- und Kettcars mit Akkuschrauberantrieb gepackt und nie wieder losgelassen.

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Teilnehmen kann man mit allem, was lenkbar ist und Räder hat.

Quelle: Deltev Huber

Töplitz. Akkuschrauber, fertig, los: An diesem Wochenende startet in Töplitz zum zehnten Mal der Akkuschraubercup. Angefangen hat im Jahr 2007 alles mit elf Startern und sieben Fahrzeugen. Seit einigen Jahren starten 30 bis 40 Kinder, Jugendliche und Erwachsene beim Rennen auf dem Parkplatz vor dem Landgasthof „Am Mühlenberg“. Im Jubiläumsjahr werden sich die akkuschrauberbetriebenen Bobby- und Kettcars auch im Rückwärtsfahren messen.

Steffen Belikat ist Initiator des Töplitzer Akkuschraubercups und erinnert sich noch an die Anfänge: „Ich hatte nach dem Hausbau einige Akkuschrauber übrig und habe im Fernsehen eine Sendung über akkuschrauberbetriebene Fahrzeuge in Hildesheim gesehen. Als Ingenieur war ich sofort begeistert von dieser Idee.“ Kurzerhand baute er das Bobbycar des Nachbarsohns um, der mittlerweile aus dem Kindesalter raus war. Über eine Rolle wird die Kraft der Akkuschrauber direkt auf die Hinterräder transportiert. Ein ausgedienter Bremshebel am Lenkrad dient als Gaspedal. „Eine relativ einfache Konstruktion“, sagt Belikat.

Hohe „E-Mobil-Dichte“ in Töplitz

Vom ersten Jahr an halfen die Kameraden der Feuerwehr beim Aufbau der Strecke und der Ausrichtung des Events mit. 2007 begann es mit handgemalten Plakaten und Strohballen als Streckenbegrenzung. Neben Bobbycars bauten die Tüftler auch Kettcars, Fahrräder und Dreiräder um. Leistungsmäßig sind die Fahrzeuge irgendwann so stark geworden, dass nicht mehr nur Kinder dabei sein konnten. In der Freestyle-Kategorie, in der alle möglichen umgebauten Fahrzeuge starten, sind sogar Kandidaten dabei, die älter als 60 Jahre sind. Der Geschwindigkeitsrekord von 43 Stundenkilometern aus dem Jahr 2009 wurde nie wieder erreicht. „Irgendwann wird es auch zu gefährlich“, sagt Belikat.

Die Töplitzer Schrauber haben mit ihren vielen Akkuschrauber-Fahrzeugen nicht nur eine hohe „E-Mobil-Dichte“ in der Region geschaffen, sondern auch den ersten Akkuschrauber-Rennsportverein Deutschlands (DARSV) mit aktuell zwölf Mitgliedern gegründet. „Der finanzielle Aufwand wurde mit den Jahren immer größer, von daher sind wir froh, dass uns die Stadt Werder immer unterstützt hat“, so Belikat. Auch der Töplitzer Sportverein und einige Gewerbetreibende aus dem Ort beteiligen sich. „Es ist zwar an sich kein Dorffest, aber an diesem Tag kommen immer viele zusammen“, erzählt er.

Start ist in diesem Jahr am Sonntag

Der Töplitzer Akkuschraubercup fand in den vergangenen neun Jahren immer am Sonnabend des zweiten Septemberwochenendes statt. In diesem Jahr hat der Rennsportverein den Starttermin auf den Sonntag, 11. September, verlegt, weil am Sonnabend zeitgleich eine Sportveranstaltung in Töplitz stattfindet. Die Vorbereitungen für das Rennen werden aber am Sonnabend getroffen. Der Cup startet am Sonntag um 10 Uhr. Die Startgebühren liegen zwischen fünf und zehn Euro, hinzu kommen Kosten für ein eventuelles Mietgerät.

Von Luise Fröhlich

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