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Potsdam-Mittelmark Rettungsringe an Promenade gestohlen
Lokales Potsdam-Mittelmark Rettungsringe an Promenade gestohlen
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00:35 14.08.2015
Drei von sechs Rettungsringen an der Promenade waren gestohlen. Quelle: Schipke
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Werder

Die neue Hafenpromenade ist noch nicht mal an die Stadt Werder übergeben, da haben Langfinger schon drei von sechs Rettungsringen gestohlen. Das bestätigt der Eigentümer der Anlage die Havelauen Projektentwicklungsgesellschaft (HPG) auf Nachfrage der MAZ.

„Die Ringe mit der Aufschrift ’Hafenpromenade Werder’ sind offenbar als Souvenir sehr beliebt. Doch kann man die Rettungsringe natürlich nicht einfach als nette Erinnerung mitnehmen. Der Diebstahl ärgert uns sehr“, sagt Geschäftsführer Uwe Brühl. Er habe sofort die Nachrüstung der für die Sicherheit wichtigen Rettungsringe an der gut einen Kilometer langen Anlage angeordnet. „Wir hatten zum Glück gleich mehr Rettungsringe bestellt, aber wir werden in Abstimmung mit der Stadt künftig auf die Beschriftung verzichten“, sagt Brühl.

Die HPG-Geschäftsführung sieht keine Möglichkeit , die Ringe außerordentlich zu sichern. „Sie müssen im Ernstfall doch schnell greifbar sein, da können wir doch kein Schloss anbringen“, sagt Brühl. Er geht davon aus, dass die HPG im September oder Oktober die fertiggestellte Hafenpromenade an die Stadt Werder übergeben kann. „Und das natürlich mit allen Rettungsringen“, sagt Brühl. Doch nicht nur der Ringklau sorgt für Unbehagen. „Immer wieder werden auch die nagelneuen Bänke an der Hafenpromenade beschmiert. Die Verursacher sollten aber wissen, dass jede noch so kleine Schmiererei fotodokumentiert wird. Möglicherweise werden die Täter und Diebe doch noch gestellt“, sagt Brühl.

Die Promenade ist wie der Stadtplatz und zahlreiche Wohnungen erst in den vergangenen Wochen fertig geworden. Den Ausbau des Kurvenbereichs Lilienthalstraße in den Havelauen verschiebt die HPG im Einvernehmen mit der Stadt auf das nächste Jahr. Grund dafür sind die Arbeiten am Kreisverkehr Phöbener-/Elsastraße. Eine doppelte Straßensperre wollte die HPG Anwohnern und Gästen ersparen.

Von Regine Greiner

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