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Potsdam-Mittelmark Rewe-Markt in Bad Belzig bleibt umstritten
Lokales Potsdam-Mittelmark Rewe-Markt in Bad Belzig bleibt umstritten
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08:15 03.08.2016
Quelle: dpa
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Bad Belzig

Die Stadtväter werden die Debatte über die Errichtung eines neuen Einkaufszentrums an der Brücker Landstraße nach der Sommerpause führen. Eine Beschlussvorlage zur Aufstellung des dafür in jedem Fall notwendigen Bebauungsplanes ist jedenfalls in der jüngsten Parlamentssitzung erst einmal vertagt und in die Fachausschüsse verwiesen worden.

Wie berichtet, beabsichtigt die Kölner Rewe-Gruppe das in Privatbesitz befindliche 2500-Quadratmeter-Grundstück der ehemaligen Getreidewirtschaft, gleich neben der Lidl-Filiale, zu kaufen und dort einen „Vollversorger“ in einem rechteckigen, modernen und energieeffizienten Massivbau zu etablieren. Mit 1750 Quadratmetern Verkaufsfläche wäre es allerdings der mit Abstand größte Supermarkt in der Kur- und Kreisstadt. Die Aussicht darauf, dass die aktuell unansehnliche Brache entwickelt werden könnte und obendrein noch eine neue Vielfalt beim Einkauf im Mittelzentrum des Hohen Flämings geboten würde, hatte bei einer ersten Vorstellung der Idee im städtischen Hauptausschuss überwiegend Zuspruch ausgelöst. Inzwischen wird das Vorhaben augenscheinlich differenzierter betrachtet.

Vor allem Simone Lüdicke bremste nunmehr die Euphorie. Sie warnte vor der Investition, die ihrer Meinung nach ausschließlich zu Lasten der Geschäfte in der historischen Altstadt gehen würde. Und zwar unabhängig davon, dass es eigentlich eine Warenliste gibt, die quasi Konkurrenzschutz vor Ort sichern soll. Insofern befürwortet die Vorsitzende des Gewerbevereins, die im Zuge der Planung angebotene Fortschreibung des fast zehn Jahre alten Einzelhandelsgutachtens für Bad Belzig und forderte ausdrücklich die Anhörung der betroffenen Gewerbetreibenden. Derweil sie sich gegen die Einflussnahme auf Gutachten aussprach, indem der Investor eventuell Kosten dafür übernimmt.

Indes hat das für die Handelskette tätige Planungsbüro erklärt, dass es ihm bekannt sei, dass die gewünschte Einleitung des Planverfahrens nicht zwingend in einem beschlussreifen Papier enden müsse und letztlich Anspruch auf Realisierung bestehe. Das finanzielle Risiko liegt demnach ausschließlich bei dem Unternehmen. Es hat sich seinerseits abgesichert und erwirbt das Grundstück nur, wenn es tatsächlich in seinem Sinne genutzt werden kann.

Von René Gaffron

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