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Teltower Kant-Gymnasium feiert Richtfest

Zum Weihnachtsfest im neuen Haus Teltower Kant-Gymnasium feiert Richtfest

Am Rohbau für die neue Zwei-Feld-Sporthalle und weitere Schulräume des Immanuel-Kant-Gymnasiums in Teltow wird Richtfest gefeiert. Der Anbau soll im Dezember dieses Jahres bezugsfertig sein. Die Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark als Schulträger des Gymnasiums gibt für das Bauvorhaben insgesamt mehr als sieben Millionen Euro aus.

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Der Erweiterungsbau links neben dem Immanuel-Kant-Gymnasium in Teltow soll im Dezember dieses Jahres bezugsfertig sein.

Quelle: Foto: Art-plan

Teltow. Das Immanuel-Kant-Gymnasium in Teltow feiert Richtfest: Nach rund zehn Monaten haben die Bauleute der Strabag AG Berlin-Brandenburg den sehnlichst erwarteten Rohbau für die Erweiterung des Schulgebäudes „hochgezogen“. In den nächsten Wochen und Monaten bis zum geplanten Einzug im Dezember wollen die Ausbaufirmen den Neubau mit dem notwendigen Innenleben ausstatten. Neben einer neuen Zweifeldsporthalle erhalten die Schüler einen zweigeschossigen Anbau, in dem im Erdgeschoss Umkleideräume und Sanitärbereiche eingerichtet werden. Darüber befindet sich später eine Zuschauertribüne mit knapp 200 Plätzen, der neue Speisesaal der Schule mit 120 Plätzen und der Essenausgabe sowie ein Mehrzwecksaal mit einer mobilen Kleinbühne für Schulfeiern und -veranstaltungen, aber auch für Prüfungen oder Klausuren. Der neue Komplex soll mit einem Übergang an das vorhandene Schulgebäude angeschlossen werden.

Insgesamt mehr als sieben Millionen Euro gibt die Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark als Schulträger des Gymnasiums für die Erweiterung samt Außenanlagen aus. Nachdem die Bauaufsicht im März des vorigen Jahres den Neubau genehmigt hatte, begannen die Bauleute Anfang Juli 2014 mit den ersten Arbeiten. Zuvor war die alte Sporthalle aus den 1970er Jahren abgerissen worden. Ursprünglich wollten die Kant-Schüler ihren Neubau schon im August dieses Jahres in Besitz nehmen. Doch der belastete Baugrund musste mit einem Mehraufwand ausgetauscht werden, was die Bauarbeiten um etwa vier Monate zurückwarf. Dadurch verlagerten sich die Maurerarbeiten in den Winter, in dem aber nicht gemauert werden konnte.

Schulleiter Wilfried Heilek ist froh, dass nach dem Neubau des Stahnsdorfer und der Sanierung des Bad-Belziger Gymnasiums nun endlich sein Haus an der Reihe war, das noch zu DDR-Zeiten im Baustil „Typ Erfurt“ errichtet wurde. „Mit der Verlagerung der Caféteria aus dem Keller unserer alten Schule und dem Umzug des Musikraumes ins neue Haus werden bei uns Räume frei, die wir dringend für künftige Aufgaben brauchen.“ So will die Schulleitung unter anderem einen zweiten Biologieraum im alten Gebäude einrichten. Aufgrund der anhaltenden Nachfrage nach Gymnasiumsplätzen in der Region schließt Heilek auch nicht aus, dass in einigen Schuljahren vielleicht fünf gleiche Jahrgangsstufen parallel beschult werden könnten.

Von Heinz Helwig

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