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Richtfest für neue Sporthalle

Fichtenwalde Richtfest für neue Sporthalle

Am Rohbau der neuen Schulsport- und Vereinshalle feierten die Fichtenwalder am Mittwochnachmittag das Richtfest. Voraussichtlich im nächsten Frühjahr sollen Grundschüler und Freizeitsportler die etwas größere Ein-Feld-Halle in Betrieb nehmen können. Auf die neue Sportstätte warten die Fichtenwalder seit 16 Jahren, sagt Ortsvorsteher Tilo Köhn (GfB).

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Stadtkämmerer Uwe Hensel (l.) und Ortsvorsteher Tilo Köhn (r.) wünschten den Bauleuten weiterhin einen unfallfreien Bauablauf.

Quelle: H. Helwig

Fichtenwalde. Hoffentlich war es kein schlechtes Omen, dass der Richtkranz für die neue Sporthalle in Fichtenwalde nicht hoch über dem Rohbau hing. Doch der Kran, der die Krone nach oben hätte befördern können, stand sicher schon auf der nächsten Baustelle. Matthias Weigt vom Sachgebiet Hochbau der Beelitzer Bauverwaltung rettete das Fest am Mittwochnachmittag. Er hängte die Richtkrone kurzerhand ans oberste Ende des Baugerüstes.

Insgesamt fast 16 Jahre hatte die Gemeinde und später der Beelitzer Ortsteil Fichtenwalde auf diese etwas größere Ein-Feld-Halle warten müssen, erinnerte Ortsvorsteher Tilo Köhn (Wählergemeinschaft Gemeinsam für Beelitz) an die Historie des Neubaus seit 2001. Erst der Doppelhaushalt 2013/2014 schaffte die finanziellen Rahmenbedingungen für das Projekt, ergänzte Stadtkämmerer Uwe Hensel, der kurzfristig für den erkrankten Bürgermeister Bernhard Knuth (Bürgerbündnis) eingesprungen war. Nach der Baugenehmigung im Juli und der Baufreigabe im November des vorigen Jahres begannen die Bauleute im Dezember vor einem Jahr mit den Erdarbeiten. Bei einem weiteren störungsfreien Bauablauf sollen die Grundschule und die Sportgemeinschaft in Fichtenwalde die neue Halle im nächsten Frühjahr übernehmen können. Für ihren Bau hatten die Beelitzer Stadtverordneten 2,3 Millionen Euro bewilligt.

Aus Mangel an Übungsmöglichkeiten hatten die Sportgruppen der SG Fichtenwalde 1965 schon keine neuen Mitglieder mehr aufnehmen können, sagte Vereinsvorsitzender Manfred Bartel. Seine Sportgemeinschaft zählt mehr als 400 Freizeitsportler. Doch nicht alle werden die neue Halle nutzen.„Unsere Tanzgruppe bleibt weiterhin in der alten Turnhalle mit dem Parkettfußboden. Für ihren Sport ist der neue weiche Hallenboden nichts.“ Bartel ist froh, dass die alte Halle nicht zu einem Indoor-Spielplatz umgebaut wurde, wie es ursprünglich einmal vorgesehen war.

Für die Grundschulleiterin Ines Mülhens-Hackbarth ist vor allem wichtig, dass bei 32 Sportstunden in der Woche zwei Schulklassen gleichzeitig die Halle nutzen können, ohne einander zu stören. Ein mobiler Raumteiler macht dies möglich.

Von Heinz Helwig

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