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Richtkrone über dem Gesundheitszentrum

Deetz Richtkrone über dem Gesundheitszentrum

Es ist ein Großprojekt für die Gemeinde Groß Kreutz (Havel). Am Freitag feierte die Kommune das Richtfest des Gesundheitszentrums in Deetz. Fertig sein soll das Gebäude am Parkstadion im Oktober.

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Richtfest für das neue Gesundheitshaus in Deetz. Bürgermeister Reth Kalsow (l.) hatte zu einem Fest eingeladen.

Quelle: Volkmar Maloszyk

Deetz. Zu einem Festakt hat am Freitagnachmittag die Gemeinde Groß Kreutz (Havel) nach Deetz eingeladen. Dort feierte Bürgermeister Reth Kalsow (CDU) mit Gästen das Richtfest des Deetzer Gesundheitszentrums. Es ist eine Investition von mehr als 400 000 Euro.

Gefördert wird der Bau zu 75 Prozent mit Leader-Mitteln aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes. Fertig sein soll er nach Angaben von Marlis Siegemund vom Bauamt der Gemeinde im Oktober.

Das Gesundheitshaus ist ein für die gesamte Gemeinde wichtiges Gebäude. So lautet das Ziel. Es soll für den Vereinssport, aber auch für Gesundheitsgruppen, Kindergärten und Schulen, offenstehen und ausstrahlen in die Region. Es ist daher ein wichtiges Zeichen auch für die Kommune.

Franz Herbert Schäfer, Vorsitzender der Gemeindevertreterversammlung, hatte die Einladung zum Richtfest in der jüngsten Sitzung wiederholt: „Es ist ein schöner Anlass, wieder zusammenzukommen.“ Zahlreiche Ortsvorsteher waren dem gefolgt.

Das Gesundheitshaus ergänzt das schon vorhandene Vereinsgebäude am Sportplatz. Es wird nach Fertigstellung wie ein einheitlicher Baukomplex wirken. „Ich freue mich einfach“, sagte Dennie Rufflett, Vorsitzender des FC Deetz. Der Verein mit 240 Mitgliedern wird besonders von dem Neubau profitieren, den die Wusterwitzer Architektin Monika Siemer entworfen hat. So sprachen einige der Gäste auch von dem „neuen Vereinsheim“.

Doch auch für die Erich-Kästner-Grundschule in Groß Kreutz ist das neue Gesundheitszentrum nicht unwesentlich, wie Schulleiterin Cordula Marten während des Festes sagte. Die Grundschule ist Kooperationspartner. Die Schüler werden Ausflüge unternehmen per Bus und Rad zu dem Zentrum. Für Bürgermeister Kalsow ist der von den Ortsteilen gemeinsam getragene Beschluss, das Zentrum zu bauen, wesentlich. „Es gibt drei Sportvereine in der Gemeinde. Da ist es nicht einfach, so ein Riesenprojekt nun bei einem anzusiedeln“, so Kalsow in seiner knappen Rede. Deetzer Kita-Kinder hatten zuvor mit Liedern das Fest eröffnet.

Der Anbau umfasst einen großen Vereinsraum von knapp 80 Quadratmetern, Sanitärräume mit Duschen, Umkleiden und Vorbereitungszimmer. Die Nutzung soll generationsübergreifend sein: auch Senioren und Jugendliche sollen es mit Leben füllen.

Von Marion von Imhoff

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