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Riesenfrüchte und Rabatte in Bad Belzig

Kürbisnacht zum siebenten Mal Riesenfrüchte und Rabatte in Bad Belzig

Mit Riesenfrüchten und Rabatten haben die Einzelhändler am Freitagabend zur Kürbisnacht in Bad Belzigs historische Innenstadt gelockt. Das Fazit für die siebente Auflage fällt bei Kunden wie Geschäftsleuten überwiegend positiv aus. Schon geht der Blick gen Weihnachten.

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Stolze Medaillenträgerin: Merle Alex hat mit ihrer Maus den Kreativwettbewerb zur Gestaltung der Kürbsse gewonnen.

Quelle: Dirk Fröhlich

Bas Belzig. Nun kann Weihnachten kommen. Bei den Handarbeiterinnen von „Liebes Lütte“, die sich wieder die ehemalige Wand- und Boden-Filiale mit der einheimischen Volkssolidarität-Ortsgruppe teilte, war jedenfalls die erste festlich geschmückte Tanne aufgestellt. Geschenkideen gab’s außerdem reichlich. Am Freitagabend war die Kur- und Kreisstadt jedoch noch in den Händen von Geistern, Vampiren und Hexen. Unmittelbar vor Halloween hatte der Gewerbeverein zur Kürbisnacht eingeladen. Sie fand zum siebenten Mal statt.

Großer Zulauf in der Dämmerung

Schon bei Einbruch der Dämmerung herrschte großer Zulauf in die historische Altstadt. Dort waren es Grimassen in den Riesenfrüchten, vielfarbige Lichtspiele und die wohlig wärmende Feuerschale vor dem Rathaus, die eine dekorative Kulisse boten. Augenscheinlich gut gelaunt begaben sich – zum Abschluss der Herbstferien und vor dem Feiertag – die Menschen auf Entdeckungstour zwischen Spiegelkreuzung und Wiesenburger Brücke.

Präsent für einen Abend

Präsent für einen Abend: Die Näherinnen von „Liebes Lütte“ haben bei der Kürbisnacht in Bad Belzig Vorfreude auf Weihnachten geweckt

Quelle: Dirk Fröhlich

Bücher-Angeln bei Bettina Ritter, Quiz beim Eisenwarenhändler Stephan Hollmann oder der Märchenerzählkreis bei der Mittelbrandenburgischen Sparkasse lockten unter anderem. Außerdem waren Straße der Einheit, Sandberger Straße, Wiesenburger Straße und Magdeburger Straße eine Schlemmermeile: Kürbisbratwurst und -suppe, -pusch und -bowle gab es reichlich, um bis Mitternacht durchzuhalten.

Qual der Wahl

Reichlich 30 Teilnehmer zählte der traditionelle Kürbisschnitzwettbewerb. Als Höhepunkt des Abends erfolgte vor dem Rathaus – leider ohne Beschallungstechnik –die Auszeichnung der Besten.

Antje Große, Anke Horn und Hartmut Ludwig vom Gewerbeverein sowie Bürgermeisterin Hannelore Klabunde-Quast (parteilos) hatten die Qual der Wahl aus sehr fantasievollen Werken.

Mit Medaillen geehrt wurde das Kürbiskönigspaar Merle Alex (9 Jahre) und Max Goldschmidt (11 Jahre). Für alle anderen gab es mindestens Trostpreise. Wer sie nicht vor Ort in Empfang genommen hat, kann sie im Spielzeugladen an der Sandberger Straße a\<bholen.

„Die erste Bilanz fällt absolut positiv aus“, sagt Simone Lüdicke. „Es ist nicht nur die bloße Kundenpflege, sondern in der entspannten Atmosphäre wird durchaus guter Umsatz erzielt“, so die Geschäftsfrau. Der Termin zwischen Schlussverkauf und Weihnachtsgeschäft sei für Kunden wie Händler interessant. Mit Rabatten und Aktionen hatten zahlreiche Gewerbetreibende das Interesse geweckt. Deren Vereinsvorsitzende ist jedenfalls froh, dass sich die Kürbisnacht gut etabliert hat und fast alle Geschäfte – ob Filiale oder inhabergeführt mit von der Partie sind.

Musik oder Kulturprogamm teilweise vermisst

Dass die neue Auflage bestand, Speisen und Getränke nicht mehr auf der Straße, sondern höchstens in den Torhäusern oder drinnen zu verkaufen, hat den einen oder anderen Besucher mehr in den Läden beschert. Einige hätten sich noch etwas Musik oder Kulturprogramm gewünscht. Doch betonen die Veranstalter, dass sie zum Einkaufsbummel einladen und die Festmeile zum Altstadtsommer nicht das Vorbild ist. Gute Unterhaltung herrschte trotzdem allerorten. Karina Hilbig etwa freute sich, ein paar bekannte Gesichter aus der alten Medewitzer Heimat zu sehen. Derweil das Publikum im Keramikatelier staunte. Wer nicht gleich gekauft hat, kommt ja eventuell wieder. Weihnachten steht schließlich unmittelnar vor der Tür.

Von René Gaffron

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