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Potsdam-Mittelmark Ritterspektakel auf Burg Rabenstein feiert Jubiläum
Lokales Potsdam-Mittelmark Ritterspektakel auf Burg Rabenstein feiert Jubiläum
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17:12 17.04.2019
Edle Ritter kämpfen zu Osterrn um die Gunst der verwunschenen Jungfrau Rosemarie. Quelle: promo
Raben

„Das Ritterspektakel auf der Burg Rabenstein ist bereits bei allen Wetterlagen – sogar bei Sturm und Schnee – zelebriert worden“, erinnert sich Peggy Schindler von der Agentur „Neuland-Zeitreisen“. „Diesmal lässt sich wirklich der Frühling begrüßen“, freut sich die Veranstalterin.

Für die 25. Auflage sei das allemal verdient – für die etwa 75 Schausteller und Mitwirkenden, aber nicht minder für die zahlreichen engagierten Rabener. Das historische Gemäuer im Hohen Fläming habe schon eine besondere Atmosphäre, wie die Geschäftsfrau bestätigt. Sie kennt sich schließlich aus: Parallel bespielt ihr Unternehmen beispielsweise die Leuchtenburg in Thüringen.

Starker Einsatz der Einheimischen

Doch speziell sei in Raben nicht nur die exklusive Lage mitten im Wald, sondern der Einsatz der Einheimischen. „Ohne die Hilfe von Fritz, Fred, und Fiete wäre das Ereignis wohl nicht denkbar“, so Schindler. Gemeint sind Ex-Burgwirt Fritz Lintow, Fred Schulze von der Agrargenossenschaft Rädigke und der langjährige Dorfchef Friedwart Neue als bewährte Partner vor Ort.

Vom Einweisen der Besucher auf den Parkplätzen, über die Versorgung der Tiere mit Futter bis zum Treff am Osterfeuer im Dorf ist das eher selten, wie es heißt. Nun also wollen sie erneut gemeinsam Anlauf nehmen, die Jungfrau Rosemarie von ihrem Fluch zu befreien.

Rosemarie noch immer im Turm

Abenteurer wie Abrafaxe, Prinz Eisenherz, Robin Hood, Till Eulenspiegel, Don Quichotte, Bruder Proctus, aber auch Könige wie Barbarossa, machten in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten dem Osterspektakel ihre Aufwartung. Sie alle stellten ihren Mut unter Beweis. All ihnen gelang es allerdings nicht, die verwunschene Maid aus dem Bergfried zu befreien.

Sie war der Sage nach vor Jahrhunderten in den 28 Meter hohen Turm verbannt worden, nachdem sie zum Ärger ihrer Eltern einst erst nach Mitternacht vom Tanz aus dem Dorfe zurückgekehrt war.

Höhepunkte sind an allen vier Veranstaltungstagen die Turniere hoch zu Ross im Vorhof der Burg Rabenstein. Quelle: promo

Zum diesjährigen Stelldichein hat sich laut Ankündigung eine weitere waghalsige Gruppe furchtloser Recken mit ihren feurigen Rössern angesagt. Mit einer fulminanten Reitershow wollen sie das Herz der Burgschönheit sowie die Gunst der begeisterten Besucher im Sturm erobern. Da geht es hart auf hart, Pferd an Pferd, Lanze an Lanze – und nur die ausgefuchstesten Ritter bleiben am Ende im Sattel.

Jung und Alt, aus Nah und Fern, können sich in der einladenden Turnierarena im Burghof auf das lang ersehnte neue große Ritterturnier hoch zu Ross freuen. Dreimal täglich um 11, 14 und 17 Uhr gilt es wieder unter dem Jubel der Zuschauer den Sieg und das Herz der holden Jungfrau zu erobern.

Musiker nahe am Publikum

Neben den Rittern sind Handwerker, Händler, Marktweiber, Quacksalber, Komödianten und Musikanten zu erleben. Die Ensembles „Pampatutti“ sowie „Corvus Corax Backpipe“ werden am Freitag noch geboten ruhig und an den Folgetagen laut und deutlich ihren Gesang und ihre Possen zum Geschehen zum Besten geben. „Die mittelalterlichen Musikanten mischen sich hier sehr gern unters Volk“, weiß Peggy Schindler. „Das Publikum ist offen und lässt sich gern mit einbeziehen.“

Erst recht der Nachwuchs. Die kleinen Besucher sind zum Basteln in die Osterhasenwerkstatt eingeladen. Ein Souvenir soll sie möglichst noch eine Weile an die Zeitreise zum Mittelalterfest erinnern.

Von René Gaffron

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