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Potsdam-Mittelmark Robert Dambon als SPD-Chef bestätigt
Lokales Potsdam-Mittelmark Robert Dambon als SPD-Chef bestätigt
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18:09 11.03.2018
SPD Unterbezirk Potsdam-Mittelmark wählt in der Heimvolkshochschule Potsdam-Mittelmark den Vorstand bis 2020. Vorsitzender Robert Dambon aus Werder/Havel Quelle: René Gaffron
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Seddin

Robert Dambon führt die Sozialdemokraten zwischen Havel und Fläming in die nächsten Wahlkämpfe. Der 32-Jährige aus Werder/Havel wurde am Wochenende beim Parteitag des Unterbezirkes Potsdam-Mittelmark in der Heimvolkshochschule am Seddiner See als Vorsitzender wieder gewählt. Von den 76 Delegierten erhielt er 85,3 Prozent Zustimmung.

Es gab jedoch keinen Gegenkandidaten wie noch vor zwei Jahren. Damals hatte sich der Mitarbeiter der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg sehr knapp gegen Matthias Schubert aus Kleinmachnow durchgesetzt und in der Partei herrschte alles andere als Einigkeit.

Kampfabstimmung um Stellvertreterposten

Diesmal gab es bei den Personalentscheidungen mehr Harmonie. Einzig bei der Besetzung der Stellvertreterposten kam es zu einer Kampfabstimmung. Während Elke Strich aus Brück als einzige Frau und durch die Quote gesichert in dem Amt bestätigt wurde, hat sich Ralf Behrens aus Michendorf mit seiner spontanen Bewerbung im Duell mit Reinhard Roß aus Kleinmachnow behauptet. Weiter im Vorstand vertreten sind Bernd Macollek aus Treuenbrietzen als Kassierer, Claudia Eller-Funke aus Teltow als Schriftführerin sowie zehn Beisitzer – darunter Melanie Balzer aus Linthe.

D Quelle: SPD

Der Kreisparteichef sagte seinen Mitstreitern eine womöglich sogar schmerzhafte Zeit voraus, die mit der viel diskutierten Erneuerung einhergehen werde. „Die Menschen werden die SPD nur wieder wählen, wenn sie überzeugende Antworten anbieten kann“, so Robert Dambon. Es gelte Grundsatzkonflikte der Gesellschaft auszutragen – die Finanzierung des Sozialstaates, den Widerspruch von Industrie- und Umweltpolitik sowie die Frage, welche Rechte gewährt und welche Regeln eingehalten werden müssten. Womöglich könnten sich nicht alle mit den dann erarbeiteten Standpunkten ihrer Partei identifizieren. „Wenn die Sozialdemokraten sie ungelöst lassen, würden sie weiter an Vertrauen verlieren und Machtoptionen auf allen Ebenen verspielen“, lautet die Prognose des hiesigen Vorsitzenden.

Grußwort von Manja Scfhüle

Immerhin liegt in seiner Zuständigkeit der einzige ostdeutsche Wahlkreis, den die SPD in Ostdeutschland bei der Bundestagswahl noch erringen konnte. Die Abgeordnete Manja Schüle aus Potsdam war vor Ort und berichtete über die Regierungsbildung, die sie mitgetragen habe. Der Ausgang des Mitgliedervotums zur Großen Koalition in Berlin war nur am Rande noch Gesprächsthema.

820 Mitglieder in der SPD

Zwischen Havel und Fläming gibt es derzeit etwa 820 Mitglieder, Tendenz zuletzt steigend. Im Land Brandenburg ist es der zweitgrößte Unterbezirk nach Potsdam.

Den größten Ortsverein hat Kleinmachnow: Dort gibt es 142 Mitglieder. Zum Vergleich: In allen Ortsvereinen des Hohen Flämings sind 116 Mitglieder vereint.

Die nächsten Bewährungsproben nahen spätestens 2019. Dann wird unter anderem zur kombinierten Kommunal- und Europawahl gerufen, aber auch der Urnengang für den Landtag Brandenburg steht an. Sören Kosanke im Raum Teltow und Andreas Kuhnert im Umland von Brandenburg/Havel werden sich nicht mehr um die Direktmandate bewerben, was als Herausforderung absehbar ist.

SPD-Vorstandswahl am Seddiner See. Hans-Joachim Lindecke aus Werder/Havel bei der Stimmabgabe Quelle: René Gaffron

Was die jüngsten Kontroversen zwischen Landrat Wolfgang Blasig (SPD) und seinen Genossen im Kreistag Potsdam-Mittelmark angeht, sieht sich Robert Dambon eher als Vermittler. Die Richtung hätten sie schon gefunden. „Gleichwohl es manchmal ein Spagat für alle Beteiligten ist“, berichtete Petra Stiehl als stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

Von René Gaffron

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