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„Rock am Kanal“ will Spenden verteilen

Musik für den guten Zweck in Teltow „Rock am Kanal“ will Spenden verteilen

Träger sozialer Projekte, die von den Einnahmen des Teltower Musikspektakels „Rock am Kanal“ am 27. August profitieren wollen, können sich bei den Organisatoren melden. Diese versprechen ein unkompliziertes Verfahren für ihre Hilfsbereitschaft, erwarten aber auch ein Feedback für die Konzertbesucher.

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Bands verschiedener Stilrichtungen treten bei „Rock am Kanal“ in Teltow auf.

Quelle: Promo

Teltow. Stell dir vor, es gibt ein volles Spendenfüllhorn und keiner will das Geld haben! Doch so weit soll es nicht kommen: Die Organisatoren von „Rock am Kanal“ in Teltow, die seit 2013 Benefizkonzerte durchführen und deren Erlöse immer im Frühherbst an Projekte der Kinder- und Jugendarbeit in der Region Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf (TKS) und deren Umfeld ausreichen, sind jetzt wieder auf der Suche nach potenziellen Spendenempfängern. Sprich: „Es geht uns echt darum, geeignete und förderungswürdige Projekte zu finden“, sagt Torsten Höricke.

Ob Sportvereine, Vereine aus dem Bereich Kultur „oder wenn einer kinderreichen Familie das Dach wegfliegt – wir haben für alles ein offenes Ohr und versuchen zu helfen“, sagt der Teltower Kfz-Meister, der mit Musikern wie Michael Ritter die Rock-Schaffe ins Leben gerufen hat. Die Hilfsbereitschaft stehe obenan. Am 27. August soll am Teltowkanal wieder mit bis zu sechs Bands gerockt werden. „Handgezapft“ und „Breaking Bad“ sind schon mit im Boot. Bis dahin soll klar sein, für wen die Eintritts- und Sponsorengelder bestimmt sind. Die Unkosten für das Event trägt Höricke.

Allerdings hatten die Organisatoren schon im vergangenen Jahr erfahren müssen, wie problematisch sich die Suche nach Projekten gestalten kann. Von manchen Sozialträgern habe man gar nicht erst eine Antwort erhalten, so Höricke. Andere wollten zwar Geld haben, konnten aber kein konkretes Projekt benennen, das genau mit dem Konzert-Geld gefördert worden wäre. „Man sollte es kaum glauben, Geld verschenken und damit Gutes zu tun ist manchmal nicht so leicht“, wissen Höricke, Ritter & Co. Aber in einer großen Vereinskasse soll das Geld nicht versinken. „Wir sind unseren Besuchern und Sponsoren Rechenschaft schuldig und wollen, dass sich die geförderten Projekte beim nächsten Konzert öffentlich vorstellen und erzählen, wie sie die Spende verwendet haben“, so Höricke.

Musik für einen guten Zweck

Von „Rock am Kanal“ 2015 wurden 10 500 Euro gespendet.

Empfänger waren damals: Berliner „Bolle Kinderheim“ (6000 Euro), Kinder-Nottelefon „jung und jetzt e.V.“ (3000), RSV Stahnsdorf, Kinder- und Jugendabteilung (1000) und der Heimatverein Ruhlsdorf (500).

 

Die Männer versichern, dass „das Geld schnell und unkompliziert in die richtigen Hände kommt, ohne ellenlange Anträge und Genehmigungsverfahren“. Aber sie schauen sich die Sache vorher selbst an: „Wir nehmen Kontakt auf, besuchen die zu fördernden Einrichtungen, stellen gemeinsam den Bedarf fest und dann schau’n wir mal, was bei der nächsten Veranstaltung rauskommt“. Dementsprechend werden die Fördergelder dann auf verschiedene Projekte „angemessen und gerecht aufgeteilt“. Ausgewählt werde immer ein größeres Projekt, das sich auf 4000 bis 6000 Euro freuen darf, dann werden zwei Träger mit 1500 bis 2000 Euro bedacht und für zwei bis vier Projekte sollten je 500 Euro fließen.

Info: Wer als Projektträger Interesse an einer möglichen Förderung hat, kann Kontakt aufnehmen zu Torsten Höricke, 0171/6 02 48 89 oder Email an torstenhoericke@rock-am-kanal.de und Michael Ritter, 0172/3 12 43 96 oder Email an kontakt@handgezapft.de

Von Claudia Krause

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