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“Rock am Kuhstall“ abgesagt

Zwei Festivals fallen aus “Rock am Kuhstall“ abgesagt

Die Wiedergeburt von „Rock am Kuhstall“ in Schlalach am Wochenende ist um ein Jahr verschoben. Für das Spektakel waren zwölf Bands an zwei Tagen auf zwei Bühnen gebucht. Doch der Etat blieb lückenhaft. Zu voll dagegen der Kalender von „Freygang“. Die Band und ihre Freunde kommen nicht nach Hohenlobbese. Dem Fläming steht beinahe ein stilles Wochenende bevor.

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Thomas Nehrhorn

Quelle: privat

Schlalach/Hohenlobbese. Wohlfühltemperaturen zwischen 25 und 30 Grad Celsius, Schäfchenwolken am Himmel und bestenfalls ein leichter Regenschauer am heutigen Vormittag ist vorhergesagt. Bei dieser Prognose geht den Veranstaltern von Freiluft-Veranstaltungen das Herz auf. Doch gleich beide Rockfestivals, die hierzulande für Mitte August geplant waren, sind abgesagt. So steht ein eher ruhiges Wochenende bevor.

Das alljährliche Sommer-Gastspiel der Gruppe „Freygang“ mit zwei Hand voll befreundeten Formationen unter dem Schhleppdach am Ortsrand von Hohenlobbese ist schon seit längerem aus dem diesjährigen Kalender gestrichen. Weil das Traditionsereignis im Hohen Fläming nicht mitten in den Ferien stattfinden sollte, wäre es der Band am liebsten gewesen, das Spektakel zum Monatsende zu verschieben. Doch die Familie der Rock ’n’ Roll-Bürgermeisterin und -Wirtin hat eine Einschulung zu feiern. Ohne Margitta Westphal sowie ihre Verwandte und Bekannten ist die Organisation nicht zu stemmen, wie die Musiker auf ihrer Internetpräsenz einräumen. Also sind Tatjana Besson und Mitstreiter am Samstag auf Hiddensee, nächste Woche ersatzweise in Schmachtenhagen (Oberhavel) und dann auf der Waldbühne Gehren (Dahme-Spreewald) zu erleben.

Noch bis zur vergangenen Woche war an der Wiederauflage des Schlalacher Spektakels „Rock am Kuhstall“ gearbeitet worden. Die Wiedergeburt der 2010 nach zehn erfolgreichen Auflagen eingestellte Veranstaltung hätte größer denn je stattfinden sollen. Zwölf Bands, darunter Publikumsmagnet „Maggies Farm“, hatten ihr Kommen bestätigt für diese zwei Tage. Der Acker ist dank des guten Erntewetters längst frei.

„Offensichtlich kommunikative Probleme ließen kurzfristig ein Finanzierungsloch von mehreren tausend Euro auftauchen“, erklärt Thomas Nehrkorn. Unter anderem Rockverband und Sponsoren hatten den Etat stemmen sollen, zu dem außerdem Eintrittsgelder von vermutlich 500 bis 1000 Besuchern pro Tag beigetragen hätten. Abstriche an den Ausgaben beispielsweise für diesmal zwei Bühnen mit professioneller Technikausstattung und beim Drumherum habe er aber eben nicht machen wollen, erklärte der Organisationschef die getroffene Entscheidung. Ihm liege nach wie vor daran, gerade um Auftrittsmöglichkeiten für regionale Bands zu schaffen, das Rock-am-Kuhstall-Festival doch wieder auf die Beine zu stellen. „Im besten Fall hat das Rindvieh nur ein Jahr lang Zeit, sich ausruhen und die Stille zu genießen“, so der Frontmann der Excelsis-Rockband.

Die Wetterlage in diesem Jahr scheint freilich einmalig und bleibt (fast) ungenutzt. Rock ’n’ Roll gibt’s Samstagabend im Waldbad Borkheide mit der Gruppe „Kurzschluss“.

Von René Gaffron

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