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Rotarier finanzieren Rollstuhl

Stahnsdorf Rotarier finanzieren Rollstuhl

Die Rollstuhl-Basketball-Teams des regionalen Sportvereins RSV und des Berliner Vereins „Pfeffersport“ haben sich am Samstagnachmittag ein spannendes Match geliefert. Auch vier Schülermannschaften traten gegeneinander an. Der Rotary Club Kleinmachnow, der das Event organisiert hatte, überraschte am Ende die Sportler mit einem sehr nützlichen Geschenk.

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Spannung unterm Korb in der Halle der Stahnsdorfer Zille-Schule.

Quelle: RC Kleinmachnow

Stahnsdorf. Die Zuschauer waren spendenfreudig. Knapp 500 Euro steckten am Ende in den Sammelbüchsen der Kleinmachnower Rotarier, die am Samstagnachmittag unermüdlich durch die Sporthalle der Heinrich-Zille-Grundschule wanderten. Rund 70 Gäste tummelten sich auf der Tribüne oder saßen auf den Bänken am Rand des Spielfelds, um die Rollstuhl-Basketball-Teams anzufeuern. Carsten Nehues, beim regionalen Sportverein RSV für die Abteilung Rollstuhl-Basketball verantwortlich, war begeistert: „So viele Zuschauer bekommen wir bei unseren Liga-Spielen nur ganz selten zusammen.“

RSV und Rotary Club Kleinmachnow gemeinsam hatten den Nachmittag organisiert. Zwei professionelle Teams traten gegeneinander an, wobei der frisch gebackene Regionalligist RSV knapp die Oberhand gegen den Berliner Verein „Pfeffersport“ behielt. Vier Schülermannschaften gingen auf Korbjagd, am Ende hatten die „Happy Wheels“ vom Kleinmachnower Weinberg-Gymnasium die Nase vorn.

„Wir wollen Berührungsängste abbauen“, beschrieb RSV-Vorstand Andreas Zahn das Ziel der Benefiz-Veranstaltung. Denn beim Rollstuhlbasketball spielen Menschen mit und ohne Handicap in einer Mannschaft. „Das ist Integration im besten Wortsinn und wir wollen vor allem Jugendliche animieren, Rollstuhl-Basketball für sich als sportliche Herausforderung zu entdecken.“

Auch die Zuschauer konnten sich auf einem vorbereiteten Parcours im Rollstuhl ausprobieren. Viele nahmen das Angebot an und erlebten zum ersten Mal, mit welcher Mühsal und welchen Hindernissen ein Leben im Rollstuhl verbunden ist. Für den Rotary Club stand aber insbesondere die praktische Hilfe im Vordergrund. Spenden und Sponsorengelder wurden am Ende zusammengerechnet. „Wir werden damit den Basketballern vom RSV einen Sportrollstuhl finanzieren können“, sagte Rotarier Günther Hoffmann zum Abschluss. 2500 Euro sind dafür mindestens notwendig. Der Serviceclub aus Kleinmachnow will aber nicht locker lassen. „Unser Engagement für die Rollstuhl-Basketballer soll ein langfristiges Projekt werden.“

Von Jürgen Stich

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