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Ruhiger AfD-Abend mit Beatrix von Storch

Wahlkampf in Potsdam-Mittelmark Ruhiger AfD-Abend mit Beatrix von Storch

Es gab zwar Protest, doch keine Randale: Der Bürgerdialog der AfD am Mittwochabend in Werder (Potsdam-Mittelmark) und die Protestkundgebung mit annähernd 40 Teilnehmern verliefen friedlich. Der AfD-Landratskandidat Sven Schröder hatte prominente Unterstützung.

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Beatrix von Storch.

Quelle: dpa (Archivfoto)

Werder. Befürchtete Gegendemos mit Gewalt und Randalen am Rande einer AfD-Veranstaltung blieben der Stadt Werder am Mittwochabend erspart.

Die Polizei war laut Polizeirat Ingolf Niesler mit annähernd 100 Kräften auf und vor der Insel im Einsatz. Sie musste einen betrunkenen Mann in Gewahrsam nehmen, weil er versucht hatte, die Kundgebung der Linksjugend im weiten Umfeld der AfD-Bürgerversammlung im Schützenhaus Werder zu stören.

Die AfD und ihr Kandidat für die Landratswahl in Potsdam-Mittelmark, Sven Schröder, hatten ab 19 Uhr zum Bürgerdialog ins Schützenhaus eingeladen und Gegner im Vorfeld Demos angekündigt.

Schröder wurde in der Runde mit annähernd 40 Gästen von der Berliner Landesparteivorsitzenden Beatrix von Storch unterstützt. Am Eingang zum AfD-Abend mussten sich Gäste einer Taschenkontrolle von Sicherheitskräften unterziehen.

Die Veranstaltung war für die Linksjugend Brandenburg Grund genug, bei der Polizei als Protest eine Kundgebung anzumelden. Darüber hinaus rief die „Emanzipierte Antifa Potsdam“ im Internet zur Gegenwehr auf. Doch während sich die Linksjugend mit lauter Musik, aber friedlich gegen Rassismus stark machte, waren Anhänger der Antifa dem Aufruf zum Protest und zum „AfD boxen“ nicht gefolgt. Anders als Ende August in Potsdam, als ein privates Treffen von AfD-Anhängern mit Gülle und Bier massiv gestört worden war.

Drei von annähernd 40 Demo-Teilnehmern der Linksjugend, die zu später Stunde die Bürgerrunde besuchen wollten, wurden laut Polizei von der AfD zugelassen.

Die Stadt zeigte sich am Mittwoch sauer, weil sie erst am Morgen von den Demos erfahren hatte, wie der Beigeordnete Christian Große (CDU) betonte. „Wir haben angeraten, unter diesen unberechenbaren Umständen einen Lauf des Gymnasiums und den Training auf dem Sportplatz am Schützenhaus ausfallen zu lassen.“

Von Regine Greiner

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