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S-Bahn nach Stahnsdorf könnte 2016 kommen

SPD Stahnsdorf fordert Änderung des Flächennutzungsplanes S-Bahn nach Stahnsdorf könnte 2016 kommen

Die lang ersehnte S-Bahn-Erweiterung von Teltow nach Stahnsdorf (Potsdam-Mittelmark) ist nicht mehr nur ein Wunschdenken. Um dafür aber eine größere Chance zu haben, muss die Trasse im Flächennutzungsplan von Stahnsdorf ausgewiesen werden. Das fordert die örtliche SPD – und will den Plan auch an anderer Stelle nachbessern.

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Wenn die S-Bahn wirklich nach Stahnsdorf kommen soll, muss sie auch im Flächennutzungsplan der Gemeinde ausgewiesen werden, fordert die Stahnsdorfer SPD

Quelle: Archiv

Stahnsdorf. Die ersehnte Verlängerung der S-Bahn-Verbindung von Teltow nach Stahnsdorf muss auch im Flächennutzungsplan der Gemeinde deutlich ausgewiesen werden. Das fordert die Stahnsdorfer SPD.

Bahnhofsumfeld zu ungenau ausgewiesen

In dem bisherigen Planwerk sei zwar die gedachte Verlängerung als „S-Bahn-Freihaltetrasse“ gekennzeichnet. Doch die Flächen des geplanten Bahnhofs sowie die Gestaltung des Bahnhofsumfeldes mit Park-and-Ride-Platz fehle in den Unterlagen. „Die betreffenden Bereiche sind als ’Flächen für Landwirtschaft’, ’Grünflächen’ beziehungsweise als ’Gewerbliche Bauflächen’ ausgewiesen“, sagt Stahnsdorfs SPD-Vorsitzender Heinrich Plückelmann.

SPD: Strecke muss klar erkennbar sein

Damit könnten die Mitarbeiter im Infrastrukturministerium, die den Ausbau des S-Bahn-Netzes ins Berliner Umland prüfen sollen, nicht klar erkennen, wie die Strecke nach Stahnsdorf verlaufen soll und welche Anknüpfungspunkte es am Endbahnhof geben soll.

Künftigen Bahnhof städtebaulich darstellen

Um die Chancen für den S-Bahn-Anschluss zu erhöhen, müsse der Flächennutzungsplan geändert und das Umfeld des künftigen Bahnhofs zwischen der Ruhlsdorfer und der Sputendorfer Straße städtebaulich dargestellt werden, so die Sozialdemokraten.

SPD fordert städtebaulichen Wettbewerb

Damit würde auch einem Wildwuchs beziehungsweise Grundstücksspekulationen in dem betreffenden Bereich vorgebeugt. „Die Gemeinde muss einen städtebaulichen Wettbewerb für die Umgebung des Bahnhofes ausschreiben, in der beispielsweise dringend benötigte bezahlbare Wohnungen mit einer attraktiven Verkehrsanbindung nach Berlin entstehen könnten“, meint SPD-Chef Plückelmann.

Entscheidung könnte Anfang 2016 fallen

Das brandenburgische Infrastrukturministerium prüft derzeit, ob weitere Kommunen an die S-Bahn angeschlossen werden können. Das bestätigte Verkehrsministerin Kathrin Schneider (parteilos) Ende Mai. Anfang 2016 könnten erste Entscheidungen fallen, sagte die Ministerin.

Von Heinz Helwig

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