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Potsdam-Mittelmark SPD für Wahlkampf gerüstet
Lokales Potsdam-Mittelmark SPD für Wahlkampf gerüstet
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16:44 21.03.2019
Robert Dambon aus Werder/Havel ist Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Potsdam-Mittelmark Quelle: René Gaffron
Seddin

Mit Landrat Wolfgang Blasig in Teltow/Kleinmachnow und Günter Baaske (SPD) im Hohen Fläming tritt die SPD zur Wahl des Kreistages Potsdam-Mittelmark an. 76 Bewerber sind insgesamt für die fünf Wahlkreise nominiert worden. Das geht aus einer Mittelung des SPD-Unterbezirkes hervor. Auf einem Parteitag am Wochenende am Seddiner See. war nach den Personalien im Januar nunmehr das Programm verabschiedet worden.

Der Urnengang selbst findet am 26. Mai statt. Die Sozialdemokraten hatten 2014 ihre führende Rolle eingebüßt und waren zwischen Havel und Fläming nur noch zweitstärkste Kraft geworden. Sie stellen 15 der 56 Abgeordneten im Parlament. Die Union hat einen mehr.

Popularität wird genutzt

Günter Baaske hatte seinerzeit hierzulande zahlreiche Stimmen geholt, dann allerdings sein Priorität doch in der Landespolitik gesetzt. Bei Wolfgang Blasig setzen die Sozialdemokraten nicht minder auf den Amtsinhaberbonus und die Popularität in der Heimatgemeinde.

Weitere Spitzenkandidaten sind: Fraktionschef Dietmar Otto im Raum Stahnsdorf bis Beelitz, Anja Spiegel in Werder/Havel und Schwielowsee sowie Berthold Satzky im Umland von Brandenburg an der Havel.

Unter dem Titel „Für ein modernes Potsdam-Mittelmark, das zusammenhält“ wurden jetzt die Ziele für die kommenden fünf Jahre formuliert. Dabei stehen zwei Begriffe im Zentrum des Programmes – Zusammenhalt und Modernität, heißt es

Einsatz für modernen Landkreis

„Das bedeutet für uns ausreichend Kita-Plätze mit hoher Qualität, ein vielfältiges Bildungsangebot im ganzen Landkreis, Unterstützung der Familien, eine gesicherte Gesundheitsversorgung und gelebte Solidarität zwischen den Gemeinden“, fasst Robert Dambon die zweistündige Debatte zusammen. Der Kreisparteichef ergänzt: „Wir streben einen modernen Landkreis an. Dazu brauchen wir verbesserte Verkehrsangebote sowie Investitionen in den Breitbandausbau und in die Digitalisierung. Bis 2022 ist es unser Ziel, zu allen Verwaltungsleistungen des Landkreises einen barrierefreien und digitalen Zugang anzubieten.“

Für diese Positionen soll nun mit ganzer Kraft geworben werden, schwor der Vorsitzende seine Genossen auf den folgenden Wahlkampf ein.

Von René Gaffron

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