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Sabinchen: Vierte Variante in der Verlosung

Treuenbrietzen Sabinchen: Vierte Variante in der Verlosung

In Treuenbrietzen geht die Suche nach einem neuen Standort für die Sabinchenfigur vom Rathausbrunnen in eine weitere Runde. Jetzt soll eine vierte Variante vorgeschlagen werden. Bei dieser könnten das Sabinchen und der ursprünglich auf dem Brunnensockel thronende Kurfürst Friedrich I. parallel am vorderen Markt ihren Platz finden.

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Illustratorin Stefanie Jeschke hat sich schon Gedanken gemacht, wie Kurfürst und Sabinchen gemeinsam am Treuenbrietzener Markt Platz finden.

Quelle: Stefanie Jeschke

Treuenbrietzen. Am Marktplatz vor dem Treuenbrietzener Rathaus könnten womöglich künftig zwei markante Figuren thronen. In dem seit Monaten anhaltenden Streit um die Sockelfigur auf dem Rathausbrunnen haben die Stadtverordneten am Montagabend beschlossen, eine vierte Variante zur Standortsuche für die Figur des Sabinchens untersuchen zu lassen. Diese soll laut einem heute umstrittenen Beschluss von 2009 vom Brunnen verbannt und durch eine Kopie der früher dort stehenden Bronzeskulptur des Kurfürsten Friedrich I. ersetzt werden.

Stadtplaner erarbeitet neuen Vorschlag

Die nunmehr vierte Variante soll aufzeigen, wie Sabinchen und der Kurfürst parallel am Platz angeordnet werden könnten. Mit der Erarbeitung dieses Vorschlages soll der Bad Belziger Landschaftsplaner Gunnar Lange beauftragt werden. Sein Büro hat bereits drei Vorschläge für einen neuen Standort des Sabinchens vorgelegt. Diese wurden laut Bürgermeister Michael Knape (parteilos) vom Heimatverein finanziert. Der Entwurf für die vierte Variante soll nun aus dem Eigenanteil der Stadt zur Altstadtsanierung finanziert werden. Immerhin müsse damit insgesamt die Anordnung verschiedener Gestaltungselemente wie Schautafeln, Luther-Ausstellung und Zunftbaum auf dem Platz neu geordnet werden.

Fast alle Fraktionen waren sich einig

Dieses neue Vorgehen billigten die Stadtverordneten mit klarer Mehrheit. Zuvor hatten sich alle Fraktionen – mit Ausnahme der SPD – in einer gemeinsamen Beratung auf den neuen Beschlussvorschlag verständigt. Sie hoben damit zugleich nun aus dem Beschluss von 2009 den Passus auf, in dem für das Sabinchen bereits der neue Standort am hinteren Markt an den Hakenbuden festgelegt worden war. Der Wechsel der Brunnenfigur ist seit dem vorigen Jahr politisch und in der Bürgerschaft stark umstritten.

Für Kompromiss muss jeder loslassen

Insgesamt gehe es nun darum, einen Kompromiss zu finden, sagte Bürgermeister Knape. „Das bedeutet für alle Seiten, loslassen zu müssen“, sagte er in der SVV am Montagabend. Der neue Gestaltungsentwurf soll sodann im Rahmen einer weiteren Einwohnerversammlung vorgestellt und diskutiert werden. Für alle vier Varianten werden dann auch die Kosten aufgelistet, kündigte der Verwaltungschef an. Abschließend müsse die Stadtverordnetenversammlung entscheiden, wie mit dem gesamten Beschluss zur Umsetzung der Sabinchenfigur vom Juli 2009 umgegangen werden soll.

Von Thomas Wachs

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