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Potsdam-Mittelmark Sämtliche Wasserpreise im Kopf
Lokales Potsdam-Mittelmark Sämtliche Wasserpreise im Kopf
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15:55 17.01.2016
Ralf Henneberg Quelle: Andreas Koska
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Brück

„Was wird mich das Wasser kosten?“ – darüber kann Ralf Henneberg den Verbrauchern im Fläming jederzeit Auskunft geben. Seit sieben Monaten ist er jetzt unter anderem für die Gebührenkalkulation beim Wasserverband „Hoher Fläming“ verantwortlich. Der 37-jährige hat seinen Dienst als Kaufmännischer Leiter im Brücker Gewerbegebiet am 1. Juni 2015 angetreten.

„Ich befinde mich immer noch dabei, mir mein Arbeitsfeld zu erschließen“, bekennt der Luckenwalder offen. Da seine Vorgängerin vor dem Ausscheiden längere Zeit krank war, konnte er nicht entsprechend eingearbeitet werden. „Allerdings erhalte ich von allen Kollegen die volle Unterstützung“, lobt er die Zusammenarbeit im Haus. Die Arbeit mache ihm Spaß, bekennt Henneberg offen.

Keine Einarbeitung

Dabei müsse er sich nicht nur um die Kalkulation, sondern auch um Betriebsführungsaufgaben für andere Verbände, wie den Abwasserzweckverband oder den Abfallentsorgungsverband, kümmern. Controlling und der Kontakt zu den Banken gehören ebenso zu Hennebergs Aufgaben wie die Führung der Statistik. „Alles kein Problem, nur beim öffentlichen Recht gilt es für mich, Neuland zu erobern“, sagt der Vater einer dreijährigen Tochter und lächelt.

Bisher habe Henneberg immer in der Privatwirtschaft gearbeitet. Nach seiner Ausbildung noch zwei Jahre als Bankkaufmann und dann im Einkauf eines Biotechnologieunternehmens. In dieser Zeit absolvierte er eine Fortbildung zum „Fachkaufmann Einkauf“, inklusive IHK-Zertifikat. Danach wechselte Henneberg in die Kunststoffbranche. „Ich war bei einem Unternehmen, das unter anderem die Rotorblätter für Windkraftanlagen fertigte“, erzählt der 37-Jährige.

Vorher immer im privaten Sektor unterwegs

Auch in dieser Zeit bildete er sich weiter, absolvierte nebenbei ein Fernstudium zum Betriebswirt. „Es war stressig. Als ich dabei war die Diplomarbeit zu schreiben, wurde unsere Tochter geboren und der Hausbau lief ebenfalls“, erinnert er sich. Vier Jahre lang ging es an jedem Wochenende nach Wildau zur Hochschule. Es blieb wenig Zeit für Hobbys und Familie. Dabei ist Henneberg nach eigenen Angaben ein Familienmensch. In Luckenwalde geboren und aufgewachsen, würde er den Ort nicht verlassen. „Ich fühle mich hier wohl, hier leben meine Eltern und Schwiegereltern, mein Bruder und alle meine Freunde.“

In seiner Freizeit trifft man Ralf Henneberg oft im Garten an. Das Gelände, das die junge Familie von den Großeltern seiner Frau Antje übernommen hat, erfordert noch einiges an Arbeit. Im Sommer hält sich der Familienvater außerdem auf Inlinern fit. Jetzt, an den Winterabenden, versucht er sich selbst das Gitarrenspiel beizubringen – „aber ich merke doch, dass bald Gitarrenunterricht folgen muss“, sagt der ehemalige „Depeche Mode“-Fan.

Wobei ihm die gemeinsame Zeit mit seiner Tochter besonders wichtig ist. Deshalb bemüht er sich, sie aus der Kita abzuholen und seine Arbeitszeit entsprechend zu gestalten. „Ich fange schon gegen sieben Uhr an, dann kann ich entsprechend früher wieder los“, sagt er und geht zurück an den Taschenrechner, ohne den sein Arbeitstag kaum möglich wäre.

Von Andreas Koska

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