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Potsdam-Mittelmark Sagen und Märchen umranken die Blütenstadt
Lokales Potsdam-Mittelmark Sagen und Märchen umranken die Blütenstadt
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16:10 01.12.2016
Die Geschichte von Fanras, dem Fuchs, spielt auf der Werderaner Insel.
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Glindow

Sie verleiht den Tieren eine Sprache: Ingeborg Lauwaßer aus Glindow hat vor Kurzem ihr neues Büchlein „Fanras, der Fuchs. Sagenhaftes Werder“ mit 16 Märchen und Sagen, die sich um die heimatliche Geschichte ranken, veröffentlicht. Während die Hälfte der Episoden ihrer eigenen Fantasie entstammen, haben auch von Adalbert Kuhn und Hans Heinz Hinze verfasste Geschichten einen Platz gefunden. Wie schon in ihrem Buch „Die Abenteuer der Zwiesel“ erzählen die Tiere ihre Erlebnisse selbst. Der Fuchs namens „Fanras“, der in der Sage auf der Werderaner Insel erst seine Heimat und dann die große Liebe findet, hat den Weg auf den Titel des Buches gefunden.

Die Zeichnungen zu den Geschichten im 98 Seiten starken Handformat hat Lauwaßers Mann, Karsten Brätz, gefertigt. Fanras, der Fuchs, erscheint auf dem Titelbild mit prachtvollem Schwanz, dichtem Fell und zwei herausrangenden Schneidezähnen, die ihm und seiner Familie in der Geschichte das Leben retten. „Die Not trieb ihn immer wieder durch die Gärten, mit düsteren Gedanken schlich er umher. Schmalhans war wieder Küchenmeister in seinem Bau und so galt es, auszuharren bis zum Frühjahr, wenn die warmen Frühlingswinde ihn wieder aus seinem Bau herauslockten“, heißt es in Fanras’ Geschichte.

Schreiben als Abwechslung zum Alltag

„Wie die Idee zu dieser Geschichte entstanden ist, kann ich gar nicht erklären“, sagt Lauwaßer. Lange Zeit schlummerten einige dieser Sagen fertig geschrieben, bis sie sich entschloss, sie zu bündeln und noch vor Weihnachten herauszubringen. Das „Sagenhafte Werder“ ist bereits ihre zehnte Buchveröffentlichung. Gestaltung, Druck und Bindung hat Lauwaßer selbst übernommen. Alle ihre Bücher zeichnen sich durch einen Bezug zu Werder um dem Umland aus. Das Schreiben ist für die 57-Jährige, die seit fünf Jahren im Awo-Seniorenzentrum „Wachtelwinkel“ tätig ist, eine schöne Abwechslung zum Alltag. „Beim Schreiben kann man das machen, was man machen möchte. So kann ich meine vielen Ideen nebenbei verwirklichen“, erzählt Lauwaßer. Der Bestseller ist „Mord unterm Kirschbaum“, in dem die Autorin Kriminalmeldungen aus einem lokalen Anzeigenblatt aus den Jahren 1880 bis 1932 zusammengetragen hat.

Lauwaßer kam im Jahr 2000 von Berlin in die Blütenstadt. Zuvor hatte sie ihren heutigen Mann bei einer Geburtstagsfeier in Elisabethhöhe kennen. Vor fünf Jahren heiratete das Paar. Lauwaßer verliebte sich gleichzeitig auch in die Stadt Werder. „Man hat hier viele Möglichkeiten und kann gleichzeitig die himmlische Ruhe genießen“, sagt sie. Bevor sie ihre Tätigkeit bei der Awo aufnahm, führte sie ein Antik- und Trödelgeschäft auf der Insel. „Das ist jetzt nur noch unser gemeinsames Hobby. Wir veranstalten auch selbst Flohmärkte auf dem Werderaner Frischemarkt“, so Lauwaßer.

„Fanras, der Fuchs. Sagenhaftes Werder“ ist für 9,80 Euro bei Edeka in der Brandenburger Straße 151, bei der Hellmich-Buchhandlung und bei „Der Buchladen“, Auf dem Strengfeld 3, in Werder zu haben. Mehr Infos unter www.havel-kuenstler.de

Von Luise Fröhlich

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