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Sammlung nach Leiterklau im Freibad Reetz

Echter und unechter Spendenaufruf Sammlung nach Leiterklau im Freibad Reetz

Ab sofort gibt es wieder eine Leiter zum vorderen Schwimmbecken im Freibad Reetz. Sie ist offenbar gestohlen worden. Für 362 Euro konnte Ersatz beschafft werden. Die Hälfte der Summe ist sogar schon wieder gedeckt, weil ein Spendenaufruf erfolgreich war. Der Waldbadverein Borkheide hat weniger gute Erfahrungen gemacht.

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Die Leiter im Freibad reetz kann wieder genutzt werden.

Quelle: eva loth

Reetz/Borkheide. Das Freibad Reetz hat wieder eine Leiter. Sie ist für 362 Euro neu beschafft worden. Das hat Marion Gante (FDP) in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates mitgeteilt. Die Chefin hat die Summe zunächst aus dem erstmals ausgewiesenen Dorfbudget verauslagt. Gut die Hälfte der unverhofft nötigen Ausgabe lässt sich dank Spenden bereits refinanzieren.

Denn Unbekannte hatten vor einiger Zeit anscheinend über Nacht die vordere Einstiegsleiter für das große Becken abmontiert und entwendet. Von der Gemeindeverwaltung Wiesenburg/Mark ist zwar Anzeige erstattet worden. Die Täter konnten bisher aber nicht ermittelt werden.

Unterdessen hatte Marion Gante aufgerufen, zur Entlastung des Fonds beizutragen. Denn er soll eigentlich für die lokale Kulturarbeit sowie für die Ehrung von Jubilaren im 570-Einwohner-Ort genutzt werden. „Der Zuspruch war groß. Neben zahlreichen Einheimischen, haben Auswärtige gespendet, die von dem Malheur gehört hatten“, sagt sie. Unter anderem im Dorfladen von Margitta Westphal konnten die Leute sich mit Namen und Betrag in eine Liste eintragen. „Schön wenn alle so zusammen stehen“, lobt die Ortsvorsteherin.

Ärgerlich hingegen die Erfahrung in Borkheide. Dort sind mehrere Personen in den vergangenen Wochen angerufen und um Spenden für das Waldbad gebeten worden. Bei mindestens zwei älteren Einwohnern wurde gar versucht, Kontodaten in Erfahrung bringen. „Wir haben durch Zufall davon erfahren und Anzeige erstatten“, sagt Ute Michel. Die Sprecherin erklärt, dass der Verein niemals per Telefon um Spenden bettelt. „Vor allem bitten wir alle, die einen solchen Anruf erhalten haben, es bei uns oder der Polizei zu melden“, lautet der Appell. Gleichzeitig hofft Ute Michel, dass niemand auf die Telefonate reagiert hat.

Häufig werden vor allem Senioren per Telefon unter Vorspiegelung falscher Tatsachen um Geld gebeten. Dabei wird häufig eine verwandtschaftliche Beziehung vorgegaukelt, man spricht vom „Enkeltrick“. Das angebliche sammeln von Spenden für ortsansässige gemeinnützige Vereine ist eine neue Qualität.

Von Eva Loth

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