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Sandfang am Bad Belziger Stadionteich

Verlandung wird gebremst Sandfang am Bad Belziger Stadionteich

Starker Schilfbewuchs und Sand, der mit dem Regenwasser kommt, bereiten am Bad Belziger Stadionteich Kummer. Der Bau eines Sandfanges ist der erste Schritt, dem entgegen zu wirken. Doch hier macht diesmal das Grundwasser Probleme.

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Ein angeschnittener Grundwasserspiegel sorgt für Verzögerung beim Bau der neuen Regenwasserreinigungsanlage.

Quelle: Uwe Klemens

Bad Belzig. Darauf haben die Anrainer schon ewig gewartet. Immer wieder ist die zunehmende Verlandung des Stadionteiches in der Kur- und Kreisstadt beklagt worden. Mit dem Bau einer Reinigungsanlage, mit der das vom Weitzgrunder Weg abfließende Regenwasser vor der Einleitung künftig gesäubert wird, soll dem entgegen gewirkt werden.

Seit etwa drei Wochen ist der Kreuzungsbereich Weitzgrunder-/Borussiaweg deshalb eine Baustelle. Bis in 4,17 Meter Tiefe werden dort Betonringe versenkt, die 14 Kubikmeter Regenwasser aufnehmen können. Sand und andere, feste Bestandteile werden dabei in einem vier Kubikmeter fassenden Absetzbecken zurückgehalten. Durch einen Überlauf fließt das gereinigte Wasser dann in den Teich.

„Monatlich wird das Absetzbecken von uns kontrolliert und bei Bedarf abgepumpt“, erläutert Timo Völker. Vor der Entsorgung wird der Schlamm auf etwaige Schadstoffe untersucht und muss bei zu hoher Belastung als Sondermüll entsorgt werden, erklärt der Bauamtsmitarbeiter.

Dass die Baumaßnahme notwendig war, könne jeder Laie an den Ablagerungen am Auslauf des Regenwasserkanals erkennen, schildert Völker die Situation. Dennoch hat es gedauert, bis das Vorhaben zum Erhalt des Kleinods auf den Weg gebracht war. Nach der Inbetriebnahme des Sandfangs seien als nächste Schritte die Ausdünnung des üppigen Schilfgürtels in der Uferzone und eine Entschlammung des Stadionteiches geplant.

Beim Bau der Regenwasserreinigungsanlagen kämpfen die Bauleute derzeit mit dem Grundwasser. Durch das Ausheben der Baugrube wurde ein „gespannter“, also ein unter erhöhtem Fließdruck stehender Grundwasserspiegel angeschnitten. „Auch durch eine Bodenvoruntersuchung lässt sich so etwas nicht vermeiden“, sagt Timo Völker. Da an dieser Stelle auch nach dem Schließen der Grube ein hoher Grundwasserdruck herrschen wird, muss nun noch eine Betonplatte als Auftriebsicherung gegossen werden. „Notwendig ist die, damit nach dem Abpumpen des Schlamms die dann leere Grube nicht nach oben schwimmt“, sagt Völker.

Ergänzt wird die Anlage um eine Entlastungsleitung, durch die bei Starkregen ein Teil des Wassers, wenngleich ungereinigt, abfließen kann. 45 000 Euro aus der Stadtkasse sind dafür kalkuliert.

Von Uwe Klemens

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