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Straßenquartier wird asphaltiert

Kienwerder Straßenquartier wird asphaltiert

In der Güterfelder Siedlung Kienwerder will die Gemeinde Stahnsdorf in den nächsten Jahren ein ganzes Straßenquartier sanieren. Ingenieur Jörg Behnke hat dafür ein technisches Bauprogramm erarbeitet. Für den Straßenausbau sind den nächsten Haushaltsjahren der Gemeinde knapp anderthalb Millionen Euro eingeplant. Der Ausbau könnte im Frühjahr 2017 beginnen.

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Die „Alte Feldmark“ in der Güterfelder Siedlung Kienwerder ist eine der drei Straßen, die demnächst asphaltiert werden sollen.

Quelle: Martin Steger

Kienwerder. Gleich für ein ganzes Straßenquartier in der Güterfelder Siedlung Kienwerder hat der Ingenieur Jörg Behnke ein technisches Ausbaupogramm erarbeitet. Die unbefestigten Straßen sollen im Zeitraum 2017 bis 2019 grundhaft ausgebaut werden. Für diese Baumaßnahme sind in den nächsten Haushaltsjahren der Gemeinde Stahnsdorf knapp anderthalb Millionen Euro vorgesehen.

Die Vorzugsvariante für den Ausbau der Straßen Am Birkenhügel, Alte Feldmark und Reiherweg sowie einiger namenloser Stichstraßen hatten Gemeindeverwaltung, Planer und Vertreter der Anwohnerschaft gemeinsam abgestimmt und in einer Anliegerversammlung vorgestellt. Die Anwohner entschieden sich mehrheitlich für eine Straße ohne Geh- und Radweg sowie separate Parkplätze. Statt dessen sollen die Straßen in einer Breite von 5,55 Meter ausgebaut werden, so dass das Parken trotzdem möglich ist. Die Stichstraßen sollen 3, 50 Meter breit werden.

Das gesamte Quartier einschließlich der Stichstraßen wird asphaltiert. Schotter- oder wassergebundene Decken – wie für die kleinen Straßen vorgeschlagen – gelten rechtlich nicht als Straßen- sondern nur als Wegebau, sagt Behnke, der spätere Widersprüche gegen Beitragsbescheide vermeiden will. Die Kreuzungen werden eingeengt und mit Granitpflaster ausgelegt. Im Quartier bleibt es bei Tempo 30.

Der Wasser- und Abwasserzweckverband wird das Leitungsnetz aus den 1980-er Jahren erneuern und die Leitungen an den Straßenrand verlegen, damit sie nicht durch Erschütterungen der schweren Baufahrzeuge beschädigt werden. Bis auf die Straßenlampen Am Birkenhügel werden die Leuchten in den anderen Straßen durch moderne LED-Technik ersetzt.

Die Bauarbeiten könnten im nächsten Frühjahr beginnen, schätzt Ingenieur Jörg Behnke.

Von Heinz Helwig

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