Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Sanierung nur mit Fördermillionen möglich
Lokales Potsdam-Mittelmark Sanierung nur mit Fördermillionen möglich
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:30 22.11.2015
Die Sporthalle in Marzahna und das Gemeindezentrum müssen dringend saniert werden. Thomas Benke vom Sportverein zeigt die Probleme. Quelle: Thomas Wachs
Anzeige
Treuenbrietzen

Zwei dringende und zugleich teuere Projekte sollen jetzt in Treuenbrietzen auf den Weg gebracht werden. Für die Sanierung des maroden Freibades in Treuenbrietzen sowie des Dorfgemeinschaftszentrums in Marzahna will die Kommune Fördergeld des Bundes nutzen. Es winkt aus dem Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“. Die Mitglieder des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschusse billigten in ihrer Sitzung am Mittwochabend einstimmig die Anträge auf die Fördermillionen. Immerhin muss die Kommune aus ihrem Haushalt einen Eigenanteil von jeweils zehn Prozent locker machen. „Noch ist freilich gar nicht sicher, ob wir für das Geld überhaupt den Zuschlag erhalten“, sagte Bürgermeister Michael Knape (parteilos). Er versteht die einhellige Zustimmung jedoch als Grundsatzbeschluss für die Projekte. „Ein Antrag nur für die Galerie sollte es nicht sein. Wenn wir die Prioritäten jetzt so setzen, sollten wir die Investition auch durchziehen“, sagte der Verwaltungschef.

Abstriche bei anderen Projekten unumgänglich

In der Realität dürfte dies Abstriche bei anderen Vorhaben zur Folge haben. Denn angesichts klammer Kassen ist der Spielraum für Investitionen aus eigener Finanzkraft seit Jahren äußerst gering. 2014 war er auf 442 000 Euro begrenzt und ist für 2016 nur noch auf 280 000 Euro geschätzt. Zudem sind von dem Budget 210 000 Euro stets bereits für den Eigenanteil zur Altstadtsanierung reserviert. Dennoch beschlossen die Mitglieder des Hauptausschusses den Antrag für die Fördermillionen. „Es sind beides Projekte, die wir schon lange auf der Wunschliste haben“, sagt Frank Leopold (BIV) aus Marzahna. „Dafür sollten wir jede Chance zur Finanzierung nutzen“, pflichtet Anja Schmollack CDU bei.

„Der Zustand des Gemeidehauses ist desolat“; sagt Ortsvorsteher Harry Strauch in Marzahna. Quelle: Thomas Wachs

Für sie Sanierung des Schwimmbeckens sowie der Filtertechnik im Freibad sind auf Basis eines rund zehn Jahre alten Projektes zunächst 1,5 Millionen Euro veranschlagt. In Marzahna wären zudem rund zwei Millionen Euro nötig. Dort gab es bereits einen Grundsatzbeschluss der Kommune zum Umbau des Dorfgemeinschaftshauses als Kindergarten und Vereinszentrum. In das Förderpaket aufgenommen werden nun auch die Außenanlagen und die Sporthalle auf dem früheren Schulgelände. Die Halle ist inzwischen an den Sportverein übertragen worden. Er hat bereits knapp 50 000 Euro in dringende Arbeiten am maroden Dach sowie für eine neue Heizung investiert. Fenster und Türen sollen folgen. „Seit 25 Jahre wurde an der Halle und am Dorfgemeinschafthaus nichts mehr gemacht“, sagt Harry Strauch. „Der Zustand ist desolat“, so der Ortsvorsteher.

Von Thomas Wachs

Lifestyle & Trends Neuer Streit um Potsdams Tierheimspenden - Förderrichtline mit überraschendem Ziel

Im Streit um gut 130 000 Euro an Spendengeldern für den Tierschutz, die bei der Stadt treuhänderisch verwahrt werden, gibt es eine überraschende Wendung. Denn möglicherweise soll das Geld nicht, wie bisher angenommen, für den Bau oder den Betrieb eines neuen Tierheims, sondern für die Vermeidung von Tierheimaufenthalten verwendet werden.

19.11.2015

Für einige Zeit ging am Donnerstagmorgen auf der Zugstrecke zwischen Beelitz und Berlin-Wannsee nichts. Wegen eines defekten Triebwagens ist ein Ersatzverkehr eingerichtet worden.

19.11.2015
Potsdam-Mittelmark Junior-Ranger beeindrucken mit Theaterstück - Fläminger Kids räumen beim Umweltpreis ab

Bei der jüngsten Preisverleihung des Umweltpreises des Landkreises Potsdam-Mittelmark haben die Kinder aus dem Fläming ordentlich abgesahnt. Platz 1 und 2 gingen an den Nachwuchs aus der Region. Auf dem Vizerang landeten die Schüler der Grundschule Wiesenburg, von ganz oben grüßen die „Junior-Ranger“ der Naturwacht Hoher Fläming.

21.11.2015
Anzeige