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Sattmann und Schöne eröffnen Kulturjahr

Beelitz Sattmann und Schöne eröffnen Kulturjahr

Die beiden Schauspieler Peter Sattmann und Reiner Schöne eröffnen am 24. Februar im großen Saal des Tiedemann-Hauses in Beelitz die diesjährige Saison des Kulturvereins. In heiterer Runde mit ihrem Publikum singen sie witzige Lieder, erzählen liederliche Witze und lesen aus ihren literarischen Ergüssen.

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Peter Sattmann (l.) und Reiner Schöne eröffnen mit ihrem heiteren Programm am 24. Februar im großen Saal des Tiedemann-Hauses in Beelitz das Kulturjahr des Beelitzer Kulturvereins.

Quelle: Veranstalter

Beelitz. Zwischen den beiden stimmt die Chemie: Wenn Peter Sattmann und Reiner Schöne aufeinander treffen, stellt sich schnell eine launige Atmosphäre ein. Da wird der Auftritt zur heiteren Runde, in der gesungen, gelesen und Witze erzählt werden. Fast ist es, als würden die beiden nicht auf der Bühne, sondern inmitten ihrer Gäste sitzen. „Kennen Sie den?“, heißt das Programm, mit dem die bekannten Schauspieler am 24. Februar auf Einladung des Kulturvereins nach Beelitz kommen.

Beide blicken auf eine jahrzehntelange Bühnen- und Filmkarriere zurück. Man kennt ihre Gesichter und Stimmen, Reiner Schöne macht seit seiner Jugend Musik, vor allem Blues und Rock. Beide haben auch Bücher geschrieben, die sie bei dieser Gelegenheit vorstellen. „Werd‘ ich noch jung sein, wenn ich älter bin“, heißen Schönes Erinnerungen, die damit auch den Titel seines größten musikalischen Erfolges tragen. Sattmann, der nebenher als Regisseur und Komponist arbeitet, hat seine Komödie „Der Erzbischof ist da“ im Gepäck.

Beide stammen aus der ehemaligen DDR. Sattmann, aus zahllosen Fernsehproduktionen bekannt, ist in Zwickau geboren und zog mit neun Jahren mit seinen Eltern an den Bodensee. Schöne ist in Weimar aufgewachsen, war als Schauspieler und Liedermacher erfolgreich, bevor er sich 1968 nach einem Konzert in West-Berlin absetzte. Als Musicaldarsteller und Sänger wurde er dort sehr gefragt, hatte Leinwandauftritte an der Seite von Hollywood-Legenden wie Lee van Cleef und Clint Eastwood, wanderte Mitte der 1980er auch in die USA aus, wo er in Kino- und Fernsehproduktionen spielte. 2002 kehrte er nach Berlin zurück.

Kennen gelernt haben sich die Schauspieler bei den Jedermann-Festspielen im Berliner Dom, der eine spielte den Tod, der andere den Teufel. Zwischen den einzelnen Aufführungen herrschte Langeweile und die beiden verkürzten sich das Warten mit Witzen. Beide hatten den gleichen Humor, aber jeder einen anderen Fundus – warum also nicht gemeinsam einen Abend daraus machen?

Karten für den Abend am 24. Februar um 19 Uhr im Tiedemann-Saal gibt es im Vorverkauf in der Tourist-Info und in den Geschäften im Schmiedehof, Poststraße 15 und 14.

Von Thomas Lähns

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