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Schaden nach Brand hält sich in Grenzen

Feuer in Asylunterkunft Schaden nach Brand hält sich in Grenzen

Der Schwelbrand im Kuhlowitzer Flüchtlingsquartier hat kaum größeren Schaden hinterlassen. Dort war in der Nacht zu Sonnabend die Isolierung eines neuen Wasserspeichers verkohlt. Dennoch können die Arbeiten zum Ausbau des Domizils für künftig 90 Asylsuchende planmäßig fortgeführt werden.

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Völlig verkohlt: AAfV-Chef Roland Leisegang zeigt Dämmungsteile am abgebrannten Wasserspeicher.

Quelle: Thomas Wachs

Kuhlowitz. Nach dem Feuerwehrgroßeinsatz im Asylquartier in Kuhlowitz läuft dort jetzt die Schadensaufnahme. Klar ist inzwischen, dass bei dem Schwelbrand in der Nacht zu Sonnabend keiner der 17 Bewohner verletzt worden ist. „Alle konnten umgehend das Haus verlassen und mit dem Rettungsbus der Bad Belziger Verkehrsgesellschaft in das Asylheim nach Bad Belzig verlegt werden“, sagt Roland Leisegang, Geschäftsführer des Arbeits- und Ausbildungsförderungsvereins (AAfV). Dieser betreibt das Asylquartier in Kuhlowitz im Auftrag des Landkreises Potsdam-Mittelmark. Derzeit wird es ausgebaut, um künftig 90 Personen Platz zu bieten, wenn die Übergangsquartiere in der Bundeswehrkaserne in Brück-Ausbau sowie in Beelitz-Schönefeld wieder planmäßig aufgelöst werden.

Zahlreiche Rettungskräfte angerückt

In Kuhlowitz war am späten Freitagabend ein frisch in Betrieb genommener neuer Warmwasserspeicher für die Duschanlagen in Brand geraten. „Als die umhüllende Dämmung weitgehend verschmorte, kam es zu einer erheblichen Rauchentwicklung im gesamten Gebäude“, erklärt Raphael Thon, Ortswehrführer der Feuerwehr Bad Belzig. Insgesamt waren aus der Kreisstadt, aus Kuhlowitz und Lütte 30 Brandschützer sowie mehrere Rettungsdienste angerückt. „Der Einsatz lief von circa 21.55 Uhr bis 1.15 Uhr.

Umbauarbeiten laufen planmäßig weiter

Am Gebäude selbst gab es nach ersten Erkenntnissen keine Schäden. Das für die Brandbekämpfung eingesetzte Löschwasser ist noch in der Nacht durch die Feuerwehr wieder abgepumpt worden. Ein neuer Wasserspeicher sei bereits bestellt, erzählt Roland Leisegang „Die Umbauarbeiten könnten somit planmäßig Mitte Dezember abgeschlossen werden“, so der AAfV-Chef. Dafür werden insgesamt rund 160 000 Euro investiert.

Die in der Nacht zu Sonnabend wegen des Schwelbrandes zunächst nach Bad Belzig verlegten Bewohner aus Kuhlowitz können nun wieder in ihre angestammten Quartiere zurückkehren. Zudem ist ein Sachverständiger damit befasst, die genaue Ursache des Brandes zu ermitteln. Er ging nach ersten Erkenntnissen von einem Kabel aus.

Von Thomas Wachs

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