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Potsdam-Mittelmark Schilderwald soll gelichtet werden
Lokales Potsdam-Mittelmark Schilderwald soll gelichtet werden
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00:18 17.02.2016
Orientierung ist für Ortsfremde in Bad Belzig nicht ganz einfach. So auch an der Ecke Brandenburger Straße/Martin-Luther-Straße. Quelle: René Gaffron
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Bad Belzig

Das einst gepriesene touristische Wegeleitsystem in der Kur- und Kreisstadt ist in die Jahre gekommen. Mitte der 90er-Jahre konzipiert, nagt nicht nur der Zahn der Zeit an den Tafeln in Bad Belzig. Das System soll daher erneuert werden Zumindest darüber besteht Einigkeit bei den Stadtvätern. Wie es praktisch aussehen sollte, wird ab sofort in den städtischen Gremien erörtert und verspricht einige Kontroversen.

Handlungsbedarf besteht demnach laut Bauverwaltung vor allem bei den grünen Schildern. Eigentlich sollten sie den Weg zu Hotels und Gaststätten weisen, wie es in der Vorlage für die Parlamentarier heißt. Zwar wurden in der Zwischenzeit einige neue Unternehmen mit aufgenommen; Hinweise auf geschlossene Lokale wurden indes nicht immer entfernt. Der Gutshof Klein Glien wird dort als Herberge genannt. Doch ist sie schon 1,5 Jahre geschlossen und die Zukunft des Ensemble eher ungewiss.

Einheitliche Gestaltung gefordert

Darüber hinaus hat es augenscheinlich nicht zur Übersichtlichkeit beigetragen, dass beispielsweise Kultur- und Sport-Einrichtungen ebenfalls zugefügt wurden – in unterschiedlichen Farben und Formen. Deshalb empfiehlt die Verwaltung nicht nur, die Schilder einheitlich zu gestalten, damit der Erkennungswert gesteigert wird. Sondern inhaltsfremde Tafeln sollten womöglich an anderen Stellen postiert werden.

Rote Wegweiser weisen Fußgängern in Bad Belzig den Weg. Quelle: Thomas Wachs

Der Vorschlag von Uta Hohlfeld (Die Linke), auch noch Schulstandorte zu integrieren, wird daher wohl eher keine Mehrheit finden. Ob sich der Sparkurs von Jürgen Gottschalk (CDU) durchsetzt, der die vorhandenen Schilder möglichst weiter verwenden will, oder die Auffassung von Frank Winter (SPD), der im besten Sinne des Wortes etwas Sehenswertes erhofft, bleibt allerdings ebenso noch abzuwarten. Immerhin soll es dabei bleiben, dass die Schilder von den Unternehmen finanziert werden. 60 bis 80 Euro müssen sie für ein künftig mindestens 20 Zentimeter hohes Schild berappen, so die Empfehlung von Christoph Grund. Nur in der Größenordnung sei es für Kraftfahrer überhaupt lesbar, ist der Bauamtsleiter überzeugt. Nicht zuletzt bedarf es des Abgleichs anderer Orientierungsangebote. So gibt es in Bad Belzig außerdem die für Autofahrer amtliche Beschilderung in Weiß – zum Beispiel zum Landratsamt – und in Braun – zum Beispiel zur Burg Eisenhardt.

Über 200 Hinweise

Die grüne „Hotelroute“ ist in Bad Belzig mit 103 Schildern an 29 Standorten ausgeschildert. Je neun Tafeln übereinander hängen in der Brandenburger Straße, Gliener Straße, Niemegker Straße übereinander.

Das rotbraune Fußgänger-Leitsystem in der Kur- und Kreisstadt besteht aus 93 Tafeln. Sie geben an 17 Orten den Besuchern der Kur- und Kreisstadt die Richtung an.

Für die Unterhaltung und Veränderungen der nichtamtlichen Hinweise zeichnet der städtische Bauhof verantwortlich.

Die Frage , wie ein Parkleitsystem aussehen könnte, lässt ebenfalls schon spannende Debatten erwarten. Zum Auftakt stellte sich die Frage, ob Ortsfremde zu den Flächen in der Innenstadt geleitet werden sollten oder nicht.

Das rotbraune Leitsystem für die Fußgänger soll gesondert betrachtet und wo nötig ergänzt werden. Sind Bestandsaufnahme und Erneuerung erfolgt, könnte eine Ausdehnung der Leitsysteme in die Ortsteile in Angriff genommen werden. Die Verwaltung hat ihrerseits noch angekündigt, Erfahrungen der Nachbarkommunen abzufragen.

Von René Gaffron

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