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Schlägerei überschattet Stadtfest Teltow

Gruppen gehen mit Schlagstöcken aufeinander los Schlägerei überschattet Stadtfest Teltow

Am zurückliegenden Wochenende haben Tausende Menschen in Teltow (Potsdam-Mittelmark) das Stadtfest gefeiert. Es war so voll wie noch nie. Doch ganz friedlich ist es nicht geblieben. Am Sonntagabend gerieten zwei Gruppen aneinander – es kam zu einer wüsten Schlägerei.

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Menschen auf dem Festgelände soweit das Auge reichte.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Teltow. Dass das Teltower Stadtfest ein Ort zum Feiern ist, wurde an diesem Wochenende besonders deutlich: Das Wetter spielte bestens mit und so war vom 1. bis 3. Oktober auf dem Festgelände in der Rheinstraße oft kaum ein Durchkommen möglich. „So voll wie noch nie“, empfand es auch Bürgermeister Thomas Schmidt (SPD). Viel Musik und Mitmachaktionen zogen Tausende Gäste von überall an.

Bis auf eine Schlägerei zwischen zwei Gruppen, die Sonntagnacht auf dem Fest-Areal aneinandergeraten waren und ihre Auseinandersetzung auf der Potsdamer Straße mit Schlagstock und Pfefferspray fortsetzten, blieb die Stimmung friedlich. Die Polizei ermittelte die Schläger und fertigte Anzeigen.

Krachend voll war es auch beim Auftritt von Soul-Sänger Andreas Kümmert

Krachend voll war es auch beim Auftritt von Soul-Sänger Andreas Kümmert.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Vereine und andere Institutionen fanden auf dem „Markt der Möglichkeiten“ wieder die Möglichkeit, sich zu präsentieren und sich über Ehrungen zu freuen. Thomas Schmidt eröffnete den Reigen mit dem Künstler Hans-Jürgen Brauer, der sein Können in der Jugend-Kunstschule „an viele Kleine und Mittlere“ weitergebe und mit dem gebürtigen Franzosen Alain Gamper vom Verein Teltow ohne Grenzen, der sich für die drei Städtepartnerschaften einsetzt. Bürgermeister Michael Grubert (SPD) ehrte für Kleinmachnow den Diakon und Basketballtrainer Martin Bindemann, den er als Bindeglied zwischen Jung und Alt bezeichnete, sowie Jörg Fricke, den Vorsitzenden des TCC (Teltower Carneval Club), der mit seinen 160 Mitstreitern in der gesamten Region tätig ist. Fricke ist seit 1996 in dem Verein aktiv und seit 2008 Präsident. Stahnsdorfs Bürgermeister Bernd Albers (Bürger für Bürger) bedankte sich bei Elvira Waldmann für die Leitung des Sportvereines Güterfelde und ehrte Stefan Biastock, den Vorsitzenden des Ruderclubs KTS 1910 e.V. Als dreifacher Äquatorpreisträger schaffe er es, die eigene Vereinsjugend so zu motivieren, dass diese im Vorjahr 30.000 Kilometer erruderte – mehr, als alle Berliner Rudervereine zusammen.

Ehrung für Ehrenamtler

Ehrung für Ehrenamtler: Michael Grubert (Kleinmachnows Bürgermeister), Jörg Fricke, Stefan Biastock, Bernd Albers (Stahnsdorfs BM), Lothar Starke, Alain Gamper, Hans-Jürgen Brauer und Thomas Schmidt (Teltows BM).

Quelle: K. Kobel-Höller

Alle drei Bürgermeister gemeinsam zeichneten schließlich noch Lothar Starke vom Industriemuseum Teltow aus. „Damit wird regionale Geschichte wachgehalten und die Berufsorientierung von Jugendlichen unterstützt“, betonte Schmidt. Ebenfalls gefeiert wurde das 15-jährige Jubiläum des „Marktes der Möglichkeiten“ und dessen Organisatorinnen Bärbel Schenk, Marion Höne sowie Erika Pusch, die von Anfang dabei sind.

Hoch oben über Teltow  hatte man eine super Sicht aus dem Riesenrad auf die Stadt

Hoch oben über Teltow hatte man eine super Sicht aus dem Riesenrad auf die Stadt.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Bereits am Sonntag zelebrierte Teltow einen Festakt, um seine Städtepartnerschaften zu würdigen: 50 Jahre verbindet die Stadt mit Gonfreville l’Orcher, 25 Jahre mit Ahlen und 10 Jahre mit Zagan. Als Geschenk an die Partner wurde auf dem Vorplatz am S-Bahnhof ein dreisprachiges Info-Rondell im Beisein von Bürgermeistern und Gästen aus den Partnerstädten eingeweiht, das Informationen über diese Orte vermittelt. Diese Info-Trommel symbolisiere ein Stück mehr Partnerschaft, so Schmidt: „Die Völker rücken ein Stück zusammen und die Menschen erfahren mehr übereinander.“

Eine Info-Trommel zu den drei Partnerstädten steht jetzt am Ahlener Platz

Eine Info-Trommel zu den drei Partnerstädten steht jetzt am Ahlener Platz.

Quelle: K. Kobel-Höller

Von Konstanze Kobel-Höller

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