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Potsdam-Mittelmark Schlalacher gründen eigenen Chor
Lokales Potsdam-Mittelmark Schlalacher gründen eigenen Chor
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02:17 15.10.2015
Rudolf Preckwinkel. Quelle: Uwe Klemens
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Schlalach

Ein halbes Jahrhundert ist es her, dass man sich in Schlalach regelmäßig zum gemeinsamen Singen traf. Nur die Älteren können sich daran erinnern. Nach dem in den 60er Jahren der Chorleiter in den Ruhestand ging, mussten sie darauf verzichten. Seit wenigen Wochen gibt es nun einen neuen Chor. Rudolf Preckwinkel ist der Mann, der dort den Ton angibt.

MAZ: Die Wiederbelebung des Chores war überfällig. Wie kam es dazu?

Rudolf Preckwinkel: Es hat in Schlalach schon längere Zeit keinen Chor gegeben. Wie lange genau, kann ich nicht sagen. Als ich gefragt wurde, ob ich einen leiten könnte, hab ich sofort ja gesagt.

Wer hatte denn die Idee dazu?

Preckwinkel: Die kam aus dem Schlalacher Medien- und Kunstverein, wo ich öfter mal zu Besuch bin. Gérald Klein, der den Verein mitgegründet hat, kenne ich schon aus Kindertagen. Wir wurden sogar zusammen in Osnabrück getauft, können uns aber beide nicht mehr daran erinnern. Er und seine Frau Gaby waren davon überzeugt, dass es für einen Chor im Ort genügend Interessenten gäbe.

Wann sind die Sänger das erste Mal zusammengetroffen und wie groß war die Resonanz?

Preckwinkel: Überwältigend. Für die erste Probe vor drei Wochen hatten wir sieben Stühle in der ehemaligen Gaststätte hingestellt. Dann kamen 24 Leute.

Das heißt, Sie haben an Sängern keinen Mangel oder werden noch weitere Mitstreiter gesucht?

Preckwinkel: Eigentlich ist die Zahl ausreichend. Nur an Männerstimmen fehlt es noch ein wenig, aber das ist ja in fast jedem Laienchor so. Derzeit sind bei uns drei Männer mit dabei.

Als Chor-Leiter geben Sie den Ton an. Sind Sie deswegen ein Angeber oder was bringen Sie für die Chorarbeit mit?

Preckwinkel: Meine eigenen Erfahrungen als Sänger und Instrumentalist. Nach dem Abitur habe ich Lehramt Musik mit Schwerpunkt Kontrabass studiert und nebenbei beim NDR-Chor als Aushilfe mitgesungen. Ich hatte das Glück, ganz dolle Lehrer zu haben, die mir zum Zweitstudium Gesang rieten, das ich dann gleich hinten rangehängt habe. Nach vier Monaten als Lehrer habe ich gekündigt, weil ich mehr Musik machen wollte, aber dafür nicht genügend Freiraum bekam. Heute bin ich Mitglied des Rias-Kammerchores, aber auch solistisch als Sänger und mit dem Kontrabass, sowie als Tonmeister unterwegs.

Singen und singen lassen sind aber verschiedene Dinge.

Preckwinkel: Sicher, und ich freu mich drauf. Bisher hatte ich noch keine Gelegenheit dazu gehabt, aber ich finde es spannend und bin natürlich auch ein bisschen aufgeregt.

Wo soll die musikalische Reise des Chores hingehen?

Preckwinkel: So genau, haben wir das bisher nicht besprochen. Ganz klar ist: Jeder der mitsingen will, kann kommen, egal. wie viel musikalische Erfahrung er bereits hat. Jede Idee, welche Lieder gesungen werden, ist willkommen.

Gibt es schon einen Konzerttermin?

Preckwinkel: Am 12. Dezember wollen wir beim Adventsmarkt zum ersten Mal auftreten. Das ist dann unsere Premiere.

Von Uwe Klemens

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