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Schlamau: Baum des Jahres gepflanzt

Winterlinde unter Kiefern Schlamau: Baum des Jahres gepflanzt

Eine Winterlinde ist am Wochenende im Revier Arensnest gepflanzt worden. Die Anteilnahme war groß. Rund 150 Unentwegte steuert den idyllischen Platz im Hohen Fläming an. Die märkische Kiefer prägt den Bestand, doch der Baum des Jahres 2016 bekommt laut Förster Hannes Seemann schon seine Chance.

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Der Baum wird vor viel Publikum gepflanzt.

Quelle: FOTO: D. Fröhlich

Schlamau. Eine Winterlinde wird in Zukunft im Arensnester Wald gedeihen. Sie ist der Baum dieses Jahres und deshalb am Wochenende unter großer Anteilnahme an dem idyllischen Fleckchen gepflanzt worden. Knapp 150 Einwohner aus Schlamau und Umgebung waren der Einladung von Eberhard Graevemeyer gefolgt. Das zum zweiten Mal an diesem Ort veranstaltete Zeremoniell bildet der Auftakt einer Reihe von Aktivitäten der Waldbesitzer im Hohen Fläming zum bevorstehenden Tag des Baumes.

Nachbarn kamen per Kremser oder zu Fuß

Der hiesige Eigentümer nutzt die Gelegenheit, um in geselliger Runde die Nachbarn, die auf Kremsern und zu Fuß gekommen waren, über die nachhaltige Bewirtschaftung des Revieres nördlich von Wiesenburg zu informieren. Etwa 600 Hektar ist es groß. 1997 den ehemaligen Staatsforst von der Treuhand erworben. Typisch auf der Braunerde sind vor allem Kiefernbestände. „Sie stehen auf 74 Prozent der Fläche. Etwa 15 Prozent sind von Buchen und Eichen bedeckt“, erklärte Hannes Seemann. Nach Angaben des Revierförsters sind aber schon 65 Hektar verjüngt worden, wobei darauf geachtet wird, dass stets mehr Holz nachwächst als eingeschlagen wird.

Ein Feldahorn schon vor Ort

Nun also ist eine Winterlinde dabei, die sich als Schattenbaum auf der Braunerde mit Lehmuntergrund durchaus behaupten, sollte, so die Experten. Immerhin wächst sie nun neben dem Feldahorn, dem Baum des Jahres 2015. Und binnen zwölf Monaten wird wohl hundertfach wieder nach ihrer Entwicklung gesehen.

Von René Gaffron

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